Familiengräber für Opfer der Giftgas-Attacke von 1988 in Halabja. Foto: Adam Jones, Ph.D. via Wikimedia Commons
Tag des Gedenkens an die Opfer von Chemiewaffen (29.4.)
Anlässlich des Tag des Gedenkens an die Opfer chemischer Waffen (29.04) erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an das größte Giftgas-Massaker an Zivilisten seit dem Zweiten Weltkrieg im nordirakischen kurdischen Halabja am 16. März 1988.
Unter dem Motto „Erdogans Staatsterrorismus muss gestoppt werden!“ haben am vergangenen Dienstag in ganz Europas Tausende Menschen friedlich gegen die Angriffe der türkischen Luftwaffe protestiert. Foto: Paulo Filgueiras via United Nations Photo
NATO-Staaten sollen türkische Angriffe gegen Kurden und Yeziden verurteilen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) erwartet von den NATO-Staaten eine deutliche Verurteilung der türkischen Luftangriffe auf kurdische und yezidische Stellungen in Syrien und im Nordirak.
Die Journalistin und Filmemacherin Düzen Tekkal (r.) und der GfbV-Nahostereferent Kamal Sido überreichten Jutta Krämer von der niedersächsischen Staatskanzlei ein Strategiepapier zur Zukunft des Sinjar. Foto: Michaela Böttcher für GfbV
Yeziden danken Niedersachsen für Unterstützung von IS-Opfern
Eine Delegation yezidischer Frauen, darunter auch Opfer des „Islamischen Staates“ (IS), besuchte am heutigen Donnerstag die niedersächsische Staatskanzlei in Hannover.
Präsident des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen Matthew Rycroft. Foto: Rick Bajornas via UN Photo
Verantwortliche für Völkermord an Yeziden bestrafen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an den Präsidenten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen Matthew Rycroft appelliert, den Internationalen Strafgerichtshof damit zu beauftragen, die Verantwortlichen für den Völkermord an den Yeziden zur Rechenschaft zu ziehen.
In ihrem Versteck hatte die 60-jährige Georgette Hanna die ganze Zeit ein Kopftuch getragen, um nicht als Christin erkannt zu werden. [Symbolfoto]
Irak: Christin von Muslimen in Mossul vor „Islamischen Staat“ versteckt
Wie das Internetportal „elwatannews.com“ berichtet, hat eine muslimische Familie in der nordirakischen, mehrheitlich sunnitischen Stadt Mossul eine Christin von Juni 2014 bis zum 20. Januar 2017 vor dem „Islamischen Staat“ (IS) versteckt.
Schulkinder feiern in Kurdistan, Nordirak den UN Weltwassertag. Foto: UN Photo/Bikem Ekberzade
Irakisch-Kurdistan: Bombenanschlag auf iranische Exil-Kurden
Wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) über ihre Freunde im nordirakischen Kurdistan erfahren hat, sollen dort am Dienstag bei einem Bombenanschlag auf ein Büro der Demokratischen Partei Kurdistan Iran (PDKI) sechs Menschen getötet und mehrere verletzt worden sein.
Ein Priester betet im Kloster Deir az-Zafaran, ein syrisch-orthodoxes Kloster wenige Kilometer östlich der südtürkischen Stadt Mardin im Tur-Abdin-Gebirge. Foto: umutkacar via iStock
Weihnachten 2016 im Nahen Osten: Zahl der Christen dramatisch geschrumpft
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) erinnert kurz vor Weihnachten an das Schicksal der Christen im Nahen Osten.
Nach der Einnahme von Mossul durch den "Islamischen Staat" wurden christliche Immobilien mit dem arabischen Buchstaben „N“, markiert. „N“ steht für „Nasara“ und heißt übersetzt „Christen“. Was als "tödliches" Zeichen begann, ist jetzt zum Symbol des Widerstands und der Solidarität geworden. Und so zeigen auch Praktikanten und Mitarbeiter der GfbV ihre Solidarität mit den Assyrern/Aramäern/Chaldäern der Ninive-Ebene. Foto: GfbV
10. Juli 2014: Der „Islamische Staat“ nimmt die nordirakische Stadt Mossul ein
GfbV-Nahostreferent Kamal Sido erinnert an die Stadt Mossul im Norden des Irak.