Neuer Menschenrechtsreport dokumentiert systematische Unterdrückung der Krimtataren und anderer
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat unmittelbar vor der Machtübernahme auf der Krim (27. Februar) einen Menschenrechtsreport veröffentlicht, der systematische Menschenrechtsverletzungen und Schikanen gegen die Krimtataren und andere dokumentiert.
Vor einem Jahr haben pro-russische Kräfte die Macht auf der Krim übernommen, dann wurde die Halbinsel von Russland annektiert. Seitdem wurden auf der Krim schwere Menschenrechtsverletzungen begangen.
Kritik an Doppelstandards Griechenlands im Umgang mit Menschenrechten sowie der Ukraine-Krise und Russland
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Regierung Griechenlands Doppelstandards im Umgang mit Menschenrechten sowie der Ukraine-Krise und Russland vorgeworfen. Die neue griechische Regierung versteht die Annexion der Krim offenbar nicht als Völkerrechtsbruch, sieht nicht die Verantwortung Russlands für den entsetzlichen Krieg in der Ukraine und nimmt es hin, dass die russische Regierung Andersdenkende, Minderheiten und die gesamte Zivilgesellschaft massiv schikaniert.
Die GfbV-Russlandexpertin Sarah Reinke spricht über die Menschenrechtslage auf der Krim, staatliches Vorgehen gegen Menschenrechtler in Russland und die drohende Spaltung zwischen ukranischen und russischen Menschenrechtlern.
Sarah Reinke, GfbV-Referenten für GUS, im Gespräch mit Hanno Schedler über die Situation auf der Krim.
Stalin-Statue soll enthüllt werden – Schlag ins Gesicht der Krimtataren
„Als weiteren Schlag ins Gesicht der Krimtataren“ hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das Vorhaben der russischen Regierung bezeichnet, anlässlich des 70. Jahrestags der Jalta-Konferenz…
Menschenrechtsverletzungen und Einschränkung von Bürgerrechten dürfen nicht belohnt werden! Putin spielt „doppeltes Spiel“!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Angela Merkels Angebot, mit Russland eine Wirtschaftskooperation einzugehen, wenn es eine Friedenslösung für die Ukraine gebe, als „falsches Signal zum falschen Zeitpunkt“ bezeichnet. Die GUS-Referentin der Menschenrechtsorganisation, Sarah Reinke, warnte am Freitag in Berlin davor, das „doppelte Spiel“ des russischen Präsidenten zu belohnen.
Internationaler Tag der Menschenrechte (10.12.2014)
In diesem Jahr dürfen sich die Krimtataren am Tag der Menschenrechte nicht treffen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) berichtete am Dienstag, dass die prorussischen Machthaber den Krimtataren jedwede Versammlung am 10. Dezember verboten haben – wie auch schon am Gedenktag der Deportation am 18. Mai. „Dieses Verbot ist ein klarer Verstoß gegen die Versammlungsfreiheit und ein skandalöser Versuch, die Krimtataren mundtot zu machen.
Scharfe Kritik am Platzeck-Vorstoß zur möglichen Anerkennung des Status der Krim
Scharf kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Forderung des Vorsitzenden des Deutsch-Russischen Forums und früheren Ministerpräsidenten Brandenburgs, Matthias Platzeck (SPD), der einen Weg zur Anerkennung der annektierten Krim gefordert hatte. Platzeck fällt damit nicht nur Bundeskanzlerin Angela Merkel in den Rücken und stellt sich gegen die deutsche Außenpolitik. Er öffnet auch die Büchse der Pandora: Völkerrechtsbrüche wie die gewaltsame Annexion der Krim dürfen nicht akzeptiert werden!
Nach Wahlboykott eskalieren Schikanen gegen Krimtataren
Alarmiert von Menschenrechtsorganisationen auf der Krim hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag dringend an die deutsche Bundesregierung appelliert, sofort gegen eine erzwungene Räumung der krimtatarischen Selbstvertretung, des Medschlis, zu protestieren. Nachdem die Krimtataren zu einem Wahlboykott aufgerufen haben, sind in den vergangenen Wochen und Tagen die Schikanen gegen diese Volksgruppe eskaliert: Razzien, Drohungen, Vorladungen, Verhaftungen und schließlich die Anordnung, das Medschlis-Gebäude in Simferopol innerhalb von 24 Stunden zu räumen: Das läuft auf die Zerschlagung des Medschlis hinaus.