Die Krimtataren werden unter russischer Herrschaft unterdrückt und fremdbestimmt. Foto: Adam Jones via Flickr
Tag des Widerstands der Krimtataren (26.2.) – Bilanz der Repressalien 2016 veröffentlicht
Drei Jahre nach der Annexion der Krim durch Russland leiden die rund 280.000 Krimtataren auf der Halbinsel weiter unter Verfolgung, Diskriminierung und Angst.
Wurden erst Rundfunk- und TV-Stationen auf der Krim geschlossen, Redaktionen aufgelöst und Medien verdrängt, verfolgen die Behörden nun seit längerem gegen einzelne unabhängige Journalisten und Blogger, Foto: Sasha Maksymenko via Flickr
Krim: Prozessauftakt gegen Journalisten – Medienfreiheit wird weiter zerstört
Anlässlich des Beginns des Prozesses gegen den Journalisten Mykola Semena in Simferopol auf der Krim hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag die Zerstörung der Medienfreiheit auf der 2014 von Russland annektierten Halbinsel kritisiert. Semena drohen bis zu fünf Jahre Haft, weil er laut Anklage durch einen einzigen kritischen Satz über die Annexion die „territoriale Integrität der Russischen Föderation“ gefährdet habe.
ZumTreffen der OSZE-Außenminister am kommenden Donnerstag (8.12.) fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker, dass die Politiker sich für die Freilassung von 36 politischen Gefangenen von der Krim einsetzen. Foto: UN Photo/Amanda Voisard
TERMIN: OSZE-Treffen in Hamburg – Mahnwache für 36 politische Gefangene von der Krim
Mit einer Mahnwache während des Treffens der OSZE-Außenminister am kommenden Donnerstag (8.12.) in Hamburg wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) von den Politikern fordern, sich für die Freilassung von 36 politischen Gefangenen von der Krim einzusetzen.
Bereits 2014 hatten die USA eine Resolution in den UN-Sicherheitsrat zur Lage in der Ukraine eingereicht. Diese scheiterte am Ende jedoch mit 13 Ja-Stimmen, einer Gegenstimme von Russland und einer Enthaltung von China. Foto: UN Photo/Eskinder Debebe
Es tut sich was international zum Thema Krim
In der vergangenen Nacht hat der Menschenrechtsausschuss der UN-Vollversammlung eine Resolution zur Verurteilung von Menschenrechtsverstößen auf der im Februar 2014 von Russland besetzten und später annektierten Krim beschlossen.
TERMIN: Appell an Putin und Merkel: Frieden in Syrien und der Ukraine durchsetzen!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat zu einer Mahnwache während des sogenannten Normandie-Treffens am heutigen Mittwoch in Berlin aufgerufen.
Vom 06.-09. September findet eine krimtatarische Kulturwoche in Berlin statt. Mit Unterstützung der Konrad Adenauer Stiftung, MitOst und des Projekts “UkraineLab”, der Botschaft der Ukraine in Deutschland und des Ukrainischen Kinoklubs Berlin haben wir ein spannendes Programm vorbereitet.
TERMIN: Tage der krimtatarischen Kultur
Vom 06.-09. September findet eine krimtatarische Kulturwoche in Berlin statt.
Für Fußballfans ist der Juni dieses Jahres ein Freudenmonat. Neben der Europameisterschaft in Frankreich können sie sich auch an Spielen der Europeada vom 18. bis 26. Juni 2016 erfreuen. Foto: jarmoluk via pixabay
Europeada – Was ist das denn?
Am 18. Juni 2016 beginnt die Europeada in Südtirol. Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff?
In Erinnerung an die Deportationen der Krimtataren unter Stalin 1944 hat die ukrainische Zentralbank eine Gedenkmünze prägen lassen. Foto: Julia Berezovska/ Press office National Bank Of Ukraine via Flickr lizenziert unter Creative Commons BY-NC-ND 2.0
GfbV-Resolution zum Jahrestag der Deportation der Krimtataren
Am 72. Jahrestag der Deportation der Krimtataren unter Stalin (18. Mai) gestaltet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit der Botschaft der Ukraine einen Abend zum Gedenken an die Opfer und zur aktuellen Menschenrechtssituation auf der Krim.
Aktivisten bei einer Demonstration für die Rechte der Krimtataren im Dezember 2015 in Istanbul. Foto: Istanbul Kirim Dernegi via Flickr lizenziert unter Creative Commons BY-SA 2.0
Krimtataren befürchten Provokationen am Jahrestag der Deportation
Seit der Annexion der Krim 2014 verbieten die lokalen Behörden und die pro-russischen politisch Verantwortlichen jegliche Versammlungen an diesem Tag.