Assyrische Flüchtlinge versammeln sich vor einer Kirche in Hassake, Syrien. Foto mit freundlicher Genehmigung der Assyrischen Kirche in Beirut.
Demonstration und Kundgebung: „Die Vernichtung des christlichen Lebens in Syrien und Irak beenden!“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt den Aufruf des „Zentralverbandes der assyrischen Vereinigungen in Deutschland und europäischen Sektionen“ (ZAVD), die für den kommenden Samstag zu einer Großdemonstration in Mainz aufgerufen haben.
Mirza Dinnayi über die Situation im Irak (in Englisch)
Dr. Mirza Dinnayi ist Experte für Minderheiten im Irak und einer der führenden Repräsentanten der yezidischen Gemeinschaft im Land. In diesem Video redet er über die momentane Situation der Yeziden im Irak und wie ihnen und anderen Minderheiten im Irak geholfen werden kann.
Mit einer Mahnwache will die Gesellschaft für bedrohte Völker gemeinsam mit dem Bundesverband der Aramäer in Deutschland, dem Zentralrat der Yeziden, dem Verband der Vereine aus Kurdistan (KOMKAR) und dem Zentralverband der assyrischen Vereinigungen in Deutschland (ZAVD) darauf aufmerksam machen, dass den Minderheiten im Irak die Vernichtung droht. Foto: Michaela Böttcher für GfbV
Mit einer Mahnwache am Brandenburger Tor wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Montag, den 1. September 2014, ab 12 Uhr die Entscheidung der deutschen Bundesregierung begrüßen, Rüstungsgüter nach Irakisch-Kurdistan zu liefern.
Irak: Yeziden, Christen und Kurden benötigen unseren Beistand!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) appelliert an alle Bundestagsabgeordneten, sich für den Schutz von Irakisch-Kurdistan zu entscheiden. „Angesichts der tödlichen Bedrohung durch die „Barbaren des 21. Jahrhunderts“ darf die multiethnische und multireligiöse Region Nordirak nicht allein gelassen werden“, sagte der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch am Montag in Göttingen.
Kundgebung: Deutschland soll die Unabhängigkeit Kurdistans unterstützen
Die in Deutschland und Europa lebenden Kurden riefen am 9. August 2014 zu einer gemeinsamen Kundgebung in Köln auf, um ihrem Appell an die Bundesregierung, die Unabhängigkeit Kurdistans zu unterstützen, Nachdruck zu verleihen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützte den Aufruf zu dieser Menschenrechtsaktion und so reiste unser Nahostexperte am 9. August 2014 zusammen mit einem achtköpfigen Team nach Köln.
Nach Informationen der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) bereitet die extremistische islamische Gruppe „Islamischer Staat im Irak und Syrien“ (ISIS) offenbar eine groß angelegte Offensive im Nordosten Syriens vor. Viele Anzeichen sprechen dafür, dass die Islamisten die multi-ethnische und multireligiöse Stadt al-Hasaka unter ihre Kontrolle bringen wollen.
GfbV-Nahostreferent Kamal Sido über ISIS und die humanitäre Lage im Irak
Juni 2014: Tausende Christen, Yeziden, Shabak, Shiiten und gemäßigte Sunniten sind auf der Flucht. Sie suchen Schutz vor der sunnitischen Terrorgruppe „Islamischer Staat im Irak und Syrien“ (ISIS). Etwa 3.000 Kämpfer für den sogenannten „Heiligen Krieg“ mit Unterstützung der Untergrundorganisation der Baath-Partei von Saddam Hussein haben mit ihrer Offensive vom 6. Juni die Hauptstadt der Provinz Ninive, Mossul, erobert.
Arabische Dynastien am Persischen Golf müssen ihre Unterstützung für Islamisten im Irak und Syrien einstellen!
Die arabischen Dynastien am Persischen Golf müssen ihre finanzielle, logistische und militärische Unterstützung für die Islamisten im Irak und Syrien sofort einstellen. Diese Forderung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) nach den beiden verheerenden Bombenanschlägen islamistischer Terroristen in Arbil, der Hauptstadt von Irakisch-Kurdistan, erhoben.