Auch der Generalsekretär der Vereinten Nationen Antonio Guterres zeigte sich angesichts der „schrecklichen Verbrechen“ entsetzt und forderte am eine Untersuchung wegen des Verdachts auf Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Foto: Mark Garten via UN Photo
EU-Afrika-Gipfel (28./29.11.): Europas Flüchtlingspolitik darf Sklaverei nicht schüren!
Die Europäische Union (EU) soll auf dem bevorstehenden EU-Afrika-Gipfel konkrete Programme zum Kampf gegen Sklaverei und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Libyen beschließen, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Verschleppten Christen – unter ihnen 20 ägyptische Kopten und ein Ghanaer – waren im Februar 2015 an einem Strand in Libyen vor laufenden Filmkameras geköpft worden. Ihre kaltblütige Köpfung erregte weltweit Aufsehen und Abscheu. Foto: pixabay.com
Massengrab mit Leichen ermordeter Kopten in Libyen gefunden
Nach dem Fund eines Massengrabes mit den Leichen ermordeter christlicher Kopten in Libyen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gefordert, die für die Bluttat verantwortlichen IS-Terroristen strafrechtlich zur Rechenschaft zu ziehen.
Seit dem Abschluss der Flüchtlingsdeals in Malta schauen Europas Regierungen bei schweren Menschenrechtsverletzungen ihrer Vertragspartner noch konsequenter weg, Foto: Magharebia via Flickr.
EU-Gipfel: Flüchtlingspolitik gegenüber Afrika scharf kritisiert
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Europas Flüchtlingspolitik gegenüber Afrika als „kurzsichtig, ineffizient, überteuert und Verrat an den eigenen Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie“ scharf kritisiert.
Eine Abweisung der in Seenot geratenen Flüchtlinge verstößt gegen den in Artikel 33 der Genfer Flüchtlingskonvention festgelegten völkerrechtlichen Grundsatz der Nichtzurückweisung. Foto: AnjoKanFotografie via iStock
Problematischer Vorschlag der CSU: Mittelmeer-Flüchtlinge zurück nach Afrika?
Als unrealistisch und völkerrechtlich fragwürdig bezeichnet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Forderung der CSU-Landesgruppe im Bundestag, im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge nicht nach Europa, sondern nach Afrika bringen zu lassen.
IS in Libyen terrorisiert christliche Flüchtlinge: 86 verschleppte eritreische Christen in Todesgefahr
Christliche Flüchtlinge in Libyen sind durch die Terrormilizen des Islamischen Staates (IS) zunehmend bedroht. Davor warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Die Menschenrechtsorganisation ist in großer Sorge um 86 christliche Eritreer, die vor zwei Wochen verschleppt wurden und von denen bis heute jedes Lebenszeichen fehlt.
Koptische Minderheit wird zum Spielball im Machtkampf zwischen Ägypten und IS
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) befürchtet noch mehr Gewalt islamistischer Extremisten gegen Kopten in Libyen nach der Hinrichtung von 21 entführten Christen durch Kämpfer des „Islamischen Staates (IS)“. Die Kopten werden zum Spielball in einem tödlichen Machtkampf zwischen Ägypten und IS-Terroristen.
Im Interview erklärt GfbV-Afrikreferent Ulrich Delius, wer die Tawergha sind und wie die Zukunft für die 40.000 geflohenen Tawergha in Libyen jetzt aussieht.
Tawergha-Flüchtlinge hoffen auf baldige Rückkehr in ihre Heimatstadt – EU soll Aussöhnung fördern
Gestern hatte der Stadtrat von Misrata bei den von den Vereinten Nationen vermittelten Gesprächen grundsätzlich der Rückkehr von rund 40.000 aus Tawergha vertriebenen schwarzafrikanischen Libyern in ihre Heimatstadt zugestimmt. Nach dreieinhalb Jahren von Vertreibung, Flucht, willkürlicher Inhaftierung, Folter und Erniedrigung allein aufgrund der Hautfarbe warten die Tawergha-Flüchtlinge sehnsüchtig auf eine Rückkehr in ihre Heimatstadt.
21 Kopten seit mehr als zwei Wochen entführt – Kein Schutz für Christen in Libyen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat einen besseren Schutz von christlichen Kopten in Libyen gefordert. Kopten müssen in Libyen um ihr Leben fürchten, da mit dem „Islamischen Staat“ verbündete islamistische Extremisten gezielt Jagd auf Angehörige der christlichen Minderheit machen und sie entführen oder ermorden.