Nigeria: Anhaltender Streit um Bestrafung von Biafra-Aktivisten
Trotz anhaltender Massenproteste setzen Nigerias Behörden in der Biafra-Frage auf Kriminalisierung der Aktivisten statt auf politischen Dialog, wirft die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Regierung in Abuja vor.
Vergessener Konflikt: Wieder 14 Tote bei Nomaden-Überfall auf Bauerndorf in Nigeria
Nach dem gewaltsamen Tod von 14 Menschen bei einem Überfall von Fulani-Nomaden auf ein Bauerndorf in Zentralnigeria in der Nacht zum Montag hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der nigerianischen Regierung Versagen bei der Eindämmung der Gewalt vorgeworfen.
Chibok-Mädchen vor 600 Tagen von Boko Haram entführt
600 Tage nach der Entführung von 219 Schülerinnen durch die radikal-islamische Terrorgruppe Boko Haram in Nigeria gibt es noch immer kein Lebenszeichen von ihnen. GfbV-Afrika-referent Ulrich Delius spricht über die bisher erfolglosen Bemühungen, sie zu finden.
Chibok-Schülerinnen seit 600 Tagen entführt (05.12.)
600 Tage nach der Entführung von 219 Schülerinnen durch die radikal islamische Boko-Haram-Bewegung im Nordosten Nigerias fehlt noch immer jedes Lebenszeichen von den Verschleppten.
Biafra / Nigeria: Neun Tote bei Niederschlagung von Protesten
Nach dem blutigen Einsatz von Sicherheitskräften gegen Demonstranten in Nigeria mit mindestens neun Toten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine politische Lösung der Biafra-Frage gefordert und nachdrücklich vor einer Kriminalisierung friedlicher Demonstranten gewarnt.
Nigeria: Antiterror-Krieg kostet viele Menschenleben
Der gestern vom „Institute for Economics and Peace“ veröffentlichte „Global Terrorism Index“ geht für das Jahr 2015 von bislang 6.644 Todesopfern in Nigeria aus.
219 Schülerinnen in Nigeria seit 19 Monaten verschleppt
Neunzehn Monate nach der Entführung von 219 Schülerinnen durch die radikal-islamische Terrorgruppe Boko Haram in Nigeria hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) beklagt, dass es noch immer kein Lebenszeichen von den verschleppten Jugendlichen gibt.
Vor 20 Jahren: Menschenrechtler Ken Saro-Wiwa hingerichtet
Zum 20. Jahrestag der Hinrichtung (10.11.1995) des nigerianischen Schriftstellers Ken Saro-Wiwa und acht anderer Ogoni-Menschenrechtler hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Initiativen für eine ökologische Sanierung der Ölfördergebiete des Nigerdeltas und für ein menschenwürdiges Leben der Ogoni gefordert.
Eine Frau findet keinen Schlaf in einem Flüchtlingslager im Kongo. Sexuelle Gewalt, die während des Krieges im Kongo verübt wurde, wird bis heute als eine der schlimmsten weltweit beschrieben. Foto: Endre Vestvik via Flickr
Ernüchternde Bilanz nach 15 Jahren UN-Resolution 1325
Am 31. Oktober 2000 wurde die UN-Resolution 1325 zum Schutz von Frauen im Krieg verabschiedet. Doch bis heute missachten dutzende Staaten die wegweisende Resolution des Weltsicherheitsrates.