Die assyrisch-aramäischen und armenischen Gemeinden in Jazira fühlen sich durch einen in den sozialen Medien kursierenden Erlass der Verwaltung, ihre privaten und kirchlichen Schulen in der Provinz Al-Hasaka umgehend „registrieren“ zu lassen, unter Druck gesetzt. Bild: Russell Watkins/Department for International Development via Flickr [Symbolbild]
Christen fürchten Schließung ihrer Schulen in Nordsyrien
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und der Zentralverband der assyrischen Vereinigungen in Deutschland und Europäische Sektionen (ZAVD) haben an die kurdisch dominierte autonome Selbstverwaltung der nordsyrischen Region Jazira appelliert, christlichen Privatschulen in der Provinz Al-Hasaka keine neuen Lehrpläne aufzuzwingen.
Der IStGH hat seinen Sitz in Den Haag. Er ermittelt in seinen Vertragsstaaten oder gegen Täter aus diesen Ländern, wenn deren nationale Justiz gegen mutmaßliche Verbrecher nicht tätig wird. Bild: OSeveno via Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0
Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit ahnden – Der Internationale Strafgerichtshof
Zwanzig Jahre nach der Annahme des Römischen Statuts steht der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) mehr denn je zuvor in der Kritik.
Nahostreferent Kamal Sido (rechts) bei einer Menschenrechtsaktion der Gesellschaft für bedrohte Völker in Berlin gegen die Besetzung Afrins. Bild: GfbV
Nordsyrien: Schwere Vorwürfe gegen türkische Besatzungsmacht in Afrin
Schwere Vorwürfe hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gegen die türkische Besatzungsmacht im nordsyrischen Kurdengebiet Afrin erhoben.
„Wir bitten Jordanien dringend darum, diese verzweifelten Menschen an der Grenze nicht abzuweisen, sondern ihnen die Hand zu reichen und ihre große Not zu lindern.“ Bild: Voice of America News via Wikimedia Commons CC0
Humanitäre Katastrophe in Syrien verhindern!
Nach Angriffen der Armee Syriens auf die von der islamistischen Opposition gehaltene Region in und um Daraa im Süden des Landes hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag an den UN-Hochkommissar für Menschenrechte, den Jordanier Seid Al-Hussein, appelliert, eine noch größere humanitäre Katastrophe zu verhindern und sich für den Schutz der fliehenden Zivilisten einzusetzen.
Grün stellt die türkische Armee dar, Rot Assads Truppen und Gelb kurdische Kämpfergruppen. Vor dem Beginn der Operation Olivenzweig im Januar 2018 befand sich Afrin im gelben Einflussbereich. Bild: MrPenguin20 via Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0
TERMIN: 100 Tage unter türkischer Besatzung – Menschenrechtler erinnern mit Menschenrechtsreport und Mahnwache an Schicksal von Afrin
Mit einer Mahnwache vor dem Brandenburger Tor und der Übergabe eines Menschenrechtsreports über die völkerrechtswidrige Besetzung der Kurdenregion an den Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Thomas Oppermann (SPD), erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Dienstag in Berlin an das Schicksal der Menschen in Afrin.
Grün stellt die türkische Armee dar, Rot Assads Truppen und Gelb kurdische Kämpfergruppen. Vor dem Beginn der Operation Olivenzweig im Januar 2018 befand sich Afrin im gelben Einflussbereich. Bild: MrPenguin20 via Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0
Nordsyrien: Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg der Türkei gegen Afrin
Am 20. Januar 2018 leitete die türkische Armee die „Operation Olivenzweig“ gegen die syrisch-kurdische Region Afrin ein. Dieser Angriff in dem seit 2011 laufenden Bürgerkrieg bedeutete neues Leid, besonders für die Zivilbevölkerung.
Der erste Teil der Abrüstungskonferenz in Genf fand bereits statt. Der zweite Teil unter Syriens Leitung läuft bis zum 24. Juni. Bild: Violaine Martin via UN Photo
Syrien übernimmt Leitung der Genfer Abrüstungskonferenz
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die deutsche Bundesregierung dazu aufgerufen, nicht an den Sitzungen der Genfer Abrüstungskonferenz unter dem Dach der Vereinten Nationen teilzunehmen, so lange Vertreter des syrischen Regimes dieses wichtige UN-Gremium leiten.
Schon länger setzt sich die GfbV für Minderheiten in Afrin ein und macht auf die lebensbedrohliche Lage in Nordsyrien aufmerksam. Foto: GfbV
Bischöfe von Aleppo vor fünf Jahren verschleppt
Fünf Jahre nach der Verschleppung der beiden Bischöfe von Aleppo durch radikale Islamisten erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auch an die rund 1.000 Christen aus dem nordsyrischen Afrin.