GfbV-Nahostreferent Kamal Sido stellt das Wahlsystem und die wichtigsten Parteien vor und erklärt, warum man aus Sicht der religiösen und ethnischen Minderheiten besonders auf das Abschneiden der HDP (Demokratische Partei der Völker) achten sollte.
Vor 100 Jahren, im April 1915, begann ein Völkermord, den die türkische Regierung bis heute leugnet. Opfer waren alle christlichen Völker des Osmanischen Reiches: die Armenier, Assyrer/Chaldäer/Aramäer und Griechen. Der Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker, Kamal Sido, und Hakup Shahinian, Angehöriger der armenischen Diaspora, erklären, wie der Völkermord begann und welche Auswirkungen er bis heute hat.
Die deportierten Christen mussten unter freiem Himmel ausharren. Foto: Informations- und Dokumentationszentrum Armenien (IDZA)
Die Vernichtung christlichen Lebens beim Namen nennen: Völkermord an den Armeniern offiziell anerkennen!
Anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns des Völkermordes an den Armeniern im Osmanischen Reich (24.4.1915) fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Deutschen Bundestag dazu auf, diesen Genozid endlich ausdrücklich als solchen zu bezeichnen, das Verbrechen offiziell anzuerkennen und zu verurteilen.
Nach der Vertreibung der Extremisten des so genannten „Islamischen Staates“ aus Kobani fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) von der deutschen Bundesregierung, sich auch gegen den Willen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für eine Selbstverwaltung der Kurden in Nordsyrien einzusetzen.
Flüchtlingsdrama eskaliert: Thailand soll Uiguren aus China in die Türkei ausreisen lassen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Regierung Thailands aufgefordert, 367 uigurische Flüchtlinge aus China in die Türkei ausreisen zu lassen. „Flüchtlinge sind keine Handelsware. Da…
Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt: Merkel soll Davutoglu drängen, Islamisten in Syrien nicht mehr zu unterstützen und Hilfe für Kurden und Christen zuzulassen!
Mit einer Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Montag (12.01.15, Beginn 10.15 Uhr) an Bundeskanzlerin Angela Merkel appellieren, den türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu dazu zu drängen, die radikalen Islamisten in Syrien nicht länger zu unterstützen.
Papst Franziskus soll neue Impulse für den Frieden und den Erhalt der religiösen, ethnischen und kulturellen Vielfalt im Nahen Osten geben
Wenige Tage bevor Papst Franziskus in die Türkei reist, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche appelliert, sich beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für den Erhalt der religiösen, ethnischen und kulturellen Vielfalt im Nahen Osten einzusetzen und neue Impulse für den Frieden in der Region zu geben.
Kulturwissenschaftler und GfbV-Bundesvorsitzender Feryad Fazil Omar beschuldigt die Türkei im Interview mit dem Deutschlandfunk, insgeheim auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu setzen – und zwar darauf, dass der IS die in Syrien entstandenen, kurdischen Autonomiegebiete zerschlägt. Auch fordert Omar einen Korridor für die kurdischen Flüchtlinge aus der Stadt Kobane.