Deutschland soll den Schutz von Frauen im Krieg zum Leitmotto seiner G 7-Präsidentschaft machen
Zum Internationalen Frauentag hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die deutsche Bundesregierung aufgefordert, den Schutz von Frauen vor Gewalt im Krieg zu einem Leitmotto seiner G 7-Präsidentschaft zu machen. Die anhaltende Gewalt gegen Frauen und Mädchen in bewaffneten Konflikten im Irak, in der Ost-Ukraine, Darfur, Südsudan, Kongo, Nigeria, Mali, Indien und Burma zeigt, dass Frauen noch immer wenig Schutz in Kriegsgebieten bekommen.
Neuer Menschenrechtsreport dokumentiert systematische Unterdrückung der Krimtataren und anderer
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat unmittelbar vor der Machtübernahme auf der Krim (27. Februar) einen Menschenrechtsreport veröffentlicht, der systematische Menschenrechtsverletzungen und Schikanen gegen die Krimtataren und andere dokumentiert.
Vor einem Jahr haben pro-russische Kräfte die Macht auf der Krim übernommen, dann wurde die Halbinsel von Russland annektiert. Seitdem wurden auf der Krim schwere Menschenrechtsverletzungen begangen.
Kritik an Doppelstandards Griechenlands im Umgang mit Menschenrechten sowie der Ukraine-Krise und Russland
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Regierung Griechenlands Doppelstandards im Umgang mit Menschenrechten sowie der Ukraine-Krise und Russland vorgeworfen. Die neue griechische Regierung versteht die Annexion der Krim offenbar nicht als Völkerrechtsbruch, sieht nicht die Verantwortung Russlands für den entsetzlichen Krieg in der Ukraine und nimmt es hin, dass die russische Regierung Andersdenkende, Minderheiten und die gesamte Zivilgesellschaft massiv schikaniert.
Die GfbV-Russlandexpertin Sarah Reinke spricht über die Menschenrechtslage auf der Krim, staatliches Vorgehen gegen Menschenrechtler in Russland und die drohende Spaltung zwischen ukranischen und russischen Menschenrechtlern.
Sarah Reinke, GfbV-Referenten für GUS, im Gespräch mit Hanno Schedler über die Situation auf der Krim.
Stalin-Statue soll enthüllt werden – Schlag ins Gesicht der Krimtataren
„Als weiteren Schlag ins Gesicht der Krimtataren“ hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das Vorhaben der russischen Regierung bezeichnet, anlässlich des 70. Jahrestags der Jalta-Konferenz…
Menschenrechtsverletzungen und Einschränkung von Bürgerrechten dürfen nicht belohnt werden! Putin spielt „doppeltes Spiel“!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Angela Merkels Angebot, mit Russland eine Wirtschaftskooperation einzugehen, wenn es eine Friedenslösung für die Ukraine gebe, als „falsches Signal zum falschen Zeitpunkt“ bezeichnet. Die GUS-Referentin der Menschenrechtsorganisation, Sarah Reinke, warnte am Freitag in Berlin davor, das „doppelte Spiel“ des russischen Präsidenten zu belohnen.
Am 14. September 2014 wird auf der Krim ein neues Regionalparlament gewählt. Der Medschlis, das Selbstvertretungsorgan der Krimtataren, hat zum Boykott dieser Wahlen aufgerufen. Die Krimtataren hatten schon das Referendum vom 16. März 2014 nach der völkerrechtswidrigen Besatzung der Halbinsel boykottiert und sein Ergebnis nicht anerkannt. Sie lehnen die pro-russische Regionalregierung unter Präsident Sergej Aksjonow ab.
MH 17: Verantwortliche müssen zur Rechenschaft gezogen werden! Kein Kotau vor Putin!
Über die nach wie vor zurückhaltende Reaktion der EU auf den Abschuss der MH 17 über der Ostukraine ist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) enttäuscht. Die Angehörigen der Opfer erwarten Antworten auf die drängende Frage nach der Verantwortung für dieses entsetzliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit.