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Volk: Bosniaken (Bosnische Muslime)

Kranzniederlegung für die 8.372 Opfer von Srebrenica in Berlin – Menschenrechtler mahnen: Völkermord kostete 150.000 Bosniern das Leben!

Mit einer Kranzniederlegung in der Neuen Wache, der Gedenkstätte für die Opfer des Krieges und der Gewaltherrschaft, gedenkt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Berlin der 8.372 Opfer von Srebrenica in Bosnien, unter ihnen mehr als 1.000 Jugendliche und mindestens 510 Frauen.

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Ehemaliges KZ Omarska in Bosnien muss Gedenkstätte werden – Stahlkonzern ArcelorMittal soll freien Zugang gewährleisten

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Dienstag gemeinsam mit der Organisation „Jews against Genocide“ (New York) dringend an den indisch-britischen Großkonzern ArcelorMittal in London appelliert, das ehemalige Konzentrationslager Omarska im Nordwesten von Bosnien-Herzegowina zu einer frei zugänglichen Gedenkstätte zu machen.

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„Anklage hat versagt“

Mit Erstaunen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Entscheidung des UN-Kriegsverbrechertribunals zur Kenntnis genommen, den früheren bosnischen Serbenführer Radovan Karadzic vom Vorwurf des Völkermordes in den bosnischen Gemeinden Bratunac, Foca, Kljuc, Prijedor, Sanski Most, Vlasenica und Zvornik freizusprechen.

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11.541 rote Stühle zum Andenken an die getöteten Bürger von Sarajevo

Am 6. April 2012, dem 20. Jahrestag des Beginns einer der längsten Belagerungen einer Stadt in der modernen Geschichte, wurden auf der Hauptstrasse von Sarajevo 11.541 rote Stühle aufgestellt – einer für jeden Mann, jede Frau und jedes Kind, die während der 1.425 Tage dauernden Einkesselung getötet wurden.

# Bericht

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„Frankreich, Russland, Großbritannien, Deutschland – mitschuldig! Bosnien  wiedervereinigen!“
© Daniel Matt/GfbV

„Frankreich, Russland, Großbritannien, Deutschland – mitschuldig! Bosnien wiedervereinigen!“

Zu Beginn des Prozesses gegen den mutmaßlichen Kriegsverbrecher Ratko Mladic vor dem Internationalen Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) am Mittwoch in Den Haag erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einer Mahnwache vor dem Gerichtsgebäude an die Mitverantwortung europäischer Groß-mächte für die Verbrechen in Bosnien-Herzegowina 1992-1995. „Frankreich, Russland, Großbritannien, Deutschland – mitschuldig!“, klagt die Menschenrechtsorganisation auf großformatigen Transparenten an und fordert die Wiedervereinigung Bosniens.

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„Mitschuldig: Frankreich, Russland, Großbritannien, Deutschland!“
© Daniel Matt/GfbV

„Mitschuldig: Frankreich, Russland, Großbritannien, Deutschland!“

Mahnwache der Gesellschaft für bedrohte Völker
gegenüber vom Gebäude des
Internationalen Kriegsverbrechertribunals (ICTY)
Grasveld Johan de Wittlaan
in 2517 JW Den Haag, Niederlande
am Mittwoch, den 16. Mai 2012,
von 7.00 Uhr bis voraussichtlich 15.00 Uhr

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Gesellschaft für bedrohte Völker fordert: «Serbien muss bitterer Wahrheit ins Auge sehen!»
© GfbV

Gesellschaft für bedrohte Völker fordert: «Serbien muss bitterer Wahrheit ins Auge sehen!»

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Entscheidung des Gerichts im österreichischen Korneuburg, Ex-General Jovan Divjak nicht an die serbische Justiz auszuliefern. Serbien muss der bitteren Wahrheit ins Auge sehen und endlich aufhören zu versuchen, die Völkermordverbrechen serbischer Truppen zu relativieren.

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Nach Festnahme von Goran Hadzic darf Serbien Schuld an Völkermordverbrechen nicht länger relativieren!
© GfbV

Nach Festnahme von Goran Hadzic darf Serbien Schuld an Völkermordverbrechen nicht länger relativieren!

Nach der Festnahme des mutmaßlichen Kriegsverbrechers Goran Hadzic muss Belgrad jetzt aufhören zu versuchen, die Schuld an den Völkermordverbrechen in Bosnien zu relativieren und die Verteidiger der bosnischen Opfer zu diffamieren, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen.

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Mitschuld Frankreichs und Großbritanniens am Völkermord in Bosnien nicht länger verschweigen!
© GfbV

Mitschuld Frankreichs und Großbritanniens am Völkermord in Bosnien nicht länger verschweigen!

Anlässlich des 16. Jahrestages des Massakers von Srebrenica appelliert die GfbV an Medien, Öffentlichkeit und Politik, die Schuld der Regierungen Frankreichs und Großbritanniens sowie das Versagen der deutschen Bundesregierung während des Völkermords in Bosnien und Srebrenica nicht länger zu verschweigen.

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