Baustopp am umstrittenen Belo-Monte-Staudamm in Brasilien
Mit großer Freude begrüßt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den neuerlichen Baustopp, den ein brasilianisches Gericht für den umstrittenen Belo-Monte-Staudamm am Xingu-Fluss im brasilianischen Bundesstaat Pará angeordnet hat. Zu Recht feiern die indigenen und nicht-indigenen Gegner dieses Mega-Projektes die Entscheidung als wichtigen Sieg.
Gesellschaft für bedrohte Völker warnt vor Eskalation am Baugebiet des Belo-Monte-Staudamms in Brasilien
Nach der Gefangennahme von drei Ingenieuren des Firmenkonsortiums Norte Energia S.A. (NESA) durch Stammesführer der Juruna und Arara warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer Zuspitzung der Situation im brasilianischen Amazonasgebiet. Die Indianer leiden schon jetzt unter den Folgen der ersten Bauarbeiten zur Errichtung des umstrittenen Belo.
Menschenrechts- und Umweltorganisationen protestieren gegen Amazonas-Staudamm Belo Monte
Zum Auftakt des Rio+20-Gipfels protestierten Umwelt- und Menschenrechtsgruppen am Mittwoch in Berlin vor der brasilianischen Botschaft und in Heidenheim vor dem Firmensitz von Voith gegen das umstrittene Staudammprojekt Belo Monte im brasilianischen Bundesstaat Pará und die Beteiligung deutscher Unternehmen daran.
Rio+20: Binationales Schutzgebiet für unkontaktierte indigene Gemeinschaften im brasilianisch-peruanischen Grenzgebiet gefordert
Führende Vertreter der wichtigsten Dachorganisationen indigener Gemeinschaften des Amazonasgebiets fordern in der brasilianisch-peruanischen Grenzregion ein binationales Schutzgebiet für unkontaktierte indigene Gruppen. Auf einer von der Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV) organisierten Informationsveranstaltung (Side Event) im Rahmen des Nachhaltigkeitsgipfels Rio+20 bekräftigte der Menschenrechtler Franz Fluch am Montagabend (Ortszeit), dass die Bewohner des Regenwaldes ein Recht auf ihre traditionelle Lebensweise hätten.
EINLADUNG zur Mahnwache in Berlin am 20. Juni 2012
Anlässlich der Rio+20-Konferenz wird es auch in Deutschland Proteste gegen den Belo-Monte-Staudamm in Brasilien geben: Ein Bündnis aus Menschenrechts- und Umweltorganisationen wird am kommenden Mittwoch vor der Botschaft Brasiliens in Berlin mit einer Mahnwache die Kritik der Projektgegner unterstützen.
Nachhaltige Entwicklung und Rechte indigener Völker
Im Vorfeld des Rio-Gipfels lädt die Gesellschaft für bedrohte Völker International/GfbV (Society for threatened Peoples International/STPI) herzlich ein zu einem Side Event mit Vertretern der drei größten indianischen Dachverbände der Amazonasregion zum Thema „Nachhaltige Entwicklung und die Rechte indigener Völker“
Parlament in Brasilia verabschiedet neues Waldgesetz
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat mit Bestürzung die Verabschiedung des novellierten Waldgesetzes durch das Unterhaus in Brasilia am heutigen Donnerstag zur Kenntnis genommen. Dies ist ein schwarzer Tag für die etwa 235 indigenen Völker Brasiliens, denen nun buchstäblich der Boden unter den Füßen weggezogen wird.
Retten Sie die indigenen Völker im Regenwald! Verhindern Sie die Novellierung des Waldgesetzes!
Rettung in allerletzter Minute für den Wald in Brasilien und die darin lebenden indigenen Gemeinschaften – das erhoffen sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und Rettet den Regenwald e.V. von der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff.
Appell an Dilma Rousseff: Retten Sie die indigenen Völker im Regenwald! Verhindern Sie mit Ihrem Veto das neue Waldgesetz in allerletzter Minute!
Während der Eröffnungsveranstaltung der CeBIT 2012 am kommenden Montag in Hannover wird sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit „Rettet den Regenwald“ mit einer Mahnwache an den CeBIT-Ehrengast, die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff, wenden, die indigenen Völker im Regenwald in letzter Minute zu retten.