Die Kurden zählen zu den indoeuropäischen Völkern. Mit 30-35 Millionen Menschen sind sie weltweit das größte Volk ohne eigenen Staat. Ihr Siedlungsgebiet wurde nach dem 1. Weltkrieg zwischen den neu entstandenen Staaten Syrien, Irak, Türkische Republik und Iran aufgeteilt. Eine kurdische Streuminderheit lebt in der ehemaligen Sowjetunion.
Irak/Syrien: Finanzierung der Terrormilizen endlich beenden!
Kurz vor Beginn der internationalen UN-Konferenz zum Schutz der vom „Islamischen Staat“ (IS) verfolgten Minderheiten im Nahen Osten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den europäische Außenminister appelliert alles dafür zu tun, die Finanzierung der Terrororganisation aus Ländern wie Katar, Saudi-Arabien oder der Türkei endlich zu beenden.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die türkische Regierung am Freitag dringend dazu aufgefordert, offiziell zu den Vorwürfen der Kurden aus dem syrischen Kanton Afrin Stellung zu nehmen, sechs verwundete syrische Kurden an die islamistische al-Nusra-Front ausgeliefert zu haben.
Termin: Protestkundgebung vor der türkischen Botschaft in Berlin (05.08.)
Mit einer Protestkundgebung vor der türkischen Botschaft wollen in Berlin lebende Kurden am Mittwoch gegen die Bombardierung ihrer Landsleute durch die türkische Armee protestieren. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt diese friedliche Menschenrechtsaktion.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Donnerstag an die Bundesregierung appelliert, ein Zeichen gegen die zerstörerische Kurdenpolitik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu setzen und das Verbot der PKK in Deutschland aufzuheben.
Türkei: Angriffe auf Kurden demaskieren Ankaras doppelbödige Politik
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Montag an die deutsche Bundesregierung appelliert, der türkischen Regierung bei der Nato-Sondersitzung am Dienstag keinen „Freibrief“ für einen Kriegseinsatz gegen die Kurden zu erteilen.
Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) soll alle Kurden in Ar-Raqqa unter Todesdrohungen dazu aufgefordert haben, die nordsyrische Stadt innerhalb von 72 Stunden in Richtung Süden zu verlassen.
Irak/Syrien: Im Schatten von Palmyra zerstört IS Kirchen, Moscheen und yezidische Heiligtümer
Während nach der Eroberung der antiken Oasenstadt Palmyra durch den „Islamischen Staat“ (IS) in Zentralsyrien dort die Zerstörung der einzigartigen Kulturgütern droht, setzen die sunnitischen Extremisten ihren Feldzug gegen christliche, yezidische und schiitische Heiligtümer im nordirakischen Mossul und der angrenzenden Niniveh-Ebene weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit fort, klagt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).