Die Kurden zählen zu den indoeuropäischen Völkern. Mit 30-35 Millionen Menschen sind sie weltweit das größte Volk ohne eigenen Staat. Ihr Siedlungsgebiet wurde nach dem 1. Weltkrieg zwischen den neu entstandenen Staaten Syrien, Irak, Türkische Republik und Iran aufgeteilt. Eine kurdische Streuminderheit lebt in der ehemaligen Sowjetunion.
Menschenrechte im Iran in Zeiten politischer Annäherung
Am Montag, den 18. Mai 2015, 14:00 – 15:30 Uhrin der Landesvertretung Niedersachsen,In den Ministergärten 10, 10117 Berlin„Menschenrechte im Iran in Zeiten politischer Annährung“ ist das Thema eine…
Offener Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel: Setzen Sie sich für die Rettung der IS-Gefangenen ein!
Am 21.März feiern unsere kurdischen Mitbürger zusammen mit den Kurden auf der ganzen Welt ihr Neujahrsfest Newruz. Doch die diesjährigen Feierlichkeiten zum Frühlingsbeginn werden getrübt von der Furcht, dass der sogenannte Islamische Staat (IS) seine abscheuliche Drohung wahr machen: IS-Fanatiker haben angekündigt, 21 kurdische Freiheitskämpfer an diesem wichtigsten Feiertag der Kurden bei lebendigem Leib zu verbrennen.
Irak: Islamisten intensivieren die Zerstörung von Kirchen in Mossul
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) befürchtet, dass die Extremisten des Islamischen Staates (IS) innerhalb kurzer Zeit und noch vor der „Schlacht um Mossul“ alle christlichen Kirchen und Klöster in und um die nordirakische Stadt zerstören werden. Augenzeugenberichten zufolge setzen die Islamisten dabei schon jetzt schweres Gerät wie Bulldozer ein.
27. Jahrestag der Giftgasangriffe auf Halabja (16.3.1988)
Am kommenden Montag gedenken die Kurden in der nordirakischen Stadt Halabja der Opfer der Giftgasangriffe der irakischen Luftwaffe vor 27 Jahren (16.-18. März 1988). Für die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wird Vorstandsmitglied Heinrich Schultz an den Feierlichkeiten teilnehmen. Er wurde vom Bürgermeister von Halabja und Vize-Präsidenten der internationalen Organisation „Mayors for peace“, Kheder Kareem, nach Halabja eingeladen.
Assyrische Flüchtlinge versammeln sich vor einer Kirche in Hassake, Syrien. Foto mit freundlicher Genehmigung der Assyrischen Kirche in Beirut.
Demonstration und Kundgebung: „Die Vernichtung des christlichen Lebens in Syrien und Irak beenden!“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt den Aufruf des „Zentralverbandes der assyrischen Vereinigungen in Deutschland und europäischen Sektionen“ (ZAVD), die für den kommenden Samstag zu einer Großdemonstration in Mainz aufgerufen haben.
Nach der Vertreibung der Extremisten des so genannten „Islamischen Staates“ aus Kobani fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) von der deutschen Bundesregierung, sich auch gegen den Willen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für eine Selbstverwaltung der Kurden in Nordsyrien einzusetzen.
Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt: Merkel soll Davutoglu drängen, Islamisten in Syrien nicht mehr zu unterstützen und Hilfe für Kurden und Christen zuzulassen!
Mit einer Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Montag (12.01.15, Beginn 10.15 Uhr) an Bundeskanzlerin Angela Merkel appellieren, den türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu dazu zu drängen, die radikalen Islamisten in Syrien nicht länger zu unterstützen.
Moses Alkhassi von der griechisch-orthodoxen Kirche wird stellvertretend den Preis entgegen nehmen.
Weimar ehrt verschleppte syrische Bischöfe: Signal der Hoffnung für die christlichen Minderheiten im Nahen Osten
Als „Signal, das den Christen im Nahen Osten Hoffnung gibt“, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Ehrung von zwei verschleppten syrischen Bischöfen mit dem Weimarer Menschenrechtspreis 2014 bezeichnet. Mit dieser international renommierten Auszeichnung werden zwei außergewöhnliche Menschen aus dem umkämpften Aleppo gewürdigt, die als Vermittler und Botschafter des Friedens unerschrocken im syrischen Bürgerkrieg ausgeharrt haben.
Papst Franziskus soll neue Impulse für den Frieden und den Erhalt der religiösen, ethnischen und kulturellen Vielfalt im Nahen Osten geben
Wenige Tage bevor Papst Franziskus in die Türkei reist, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche appelliert, sich beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für den Erhalt der religiösen, ethnischen und kulturellen Vielfalt im Nahen Osten einzusetzen und neue Impulse für den Frieden in der Region zu geben.