In Darfur dürfe die Zahl der Blauhelmsoldaten nicht verringert werden, sonst würden Flüchtlinge und Dorfgemeinschaften noch größeren Gefahren ausgesetzt, forderte der GfbV-Direktor Ulrich Delius. Foto: MINUSMA via Flickr
Internationaler Tag für die Beseitigung sexualisierter Gewalt in bewaffneten Konflikten (19.6.)
Anlässlich des Internationalen Tages für die Beseitigung sexualisierter Gewalt in bewaffneten Konflikten (19.6.) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag von der internationalen Staatengemeinschaft mehr Anstrengungen zum Schutz von Frauen und Mädchen in kriegerischen Auseinandersetzungen gefordert.
Zehntausende Rohingya sind seit dem Ausbruch der Gewalt in die Nachbarländer Burmas geflohen, Foto: Saiful Huq Omi/UNHCR
GfbV erklärt: Die Rohingya-Krise in Burma
Im Vielvölkerstaat Burma (offiziell Myanmar genannt) kriselt es gewaltig. Vor allem im Norden des Rakhine-Staates eskalieren ethnische und religiöse Spannungen.
Nur wenn die Angehörigen dieser muslimischen Minderheit endlich als gleichberechtigte Bürger behandelt werden, kann vermieden werden, dass die Armee oder nationalistische Buddhisten den Konflikt für ihre Zwecke missbrauchen, Foto: Mathias Eick/EU/ECHO via Flickr
Burma (Myanmar): EU soll sich stärker für Rohingya-Flüchtlinge einsetzen
Nach der Veröffentlichung eines erschütternden UN-Reports über schwere Menschenrechtsverletzungen an Rohingya in Burma (Myanmar) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Europäische Union (EU) am Montag dringend dazu aufgefordert, sich engagierter für die Rechte der verfolgten Minderheit einzusetzen.
Die Bengali Sunni Jamae Central Moschee in Yangon, Burma, Foto: Kaj17 via Flickr
Burma/Myanmar: Ermordung eines führenden muslimischen Verfassungsrechtlers
Als schweren Rückschlag für die Bemühungen um mehr religiöse Toleranz bezeichnete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die gestrige Ermordung eines führenden muslimischen Rechtsanwalts und Verfassungsrechtlers in Burma (Myanmar).
Auch die Bürgerkriege im Sudan sind vergessene Konflikte. Hunderttausende Menschen müssen unsägliches Leid ertragen. Foto: Albert Gonzalez Farran/UNAMID
Editorial: Im Schatten großer Kriege
Fernab großer Kriege gibt es zahllose Konflikte, die in der Berichterstattung unterzugehen drohen.
Aufgrund der eskalierenden Übergriffe von Burmas Militär sind seit Oktober 2016 fast 50.000 Rohingya in das Nachbarland Bangladesch geflohen. Foto: Steve Gumaer via Flickr
Burma/Myanmar: Immer mehr Flüchtlinge
Enttäuscht von der bisherigen Nationalitäten-Politik der demokratisch gewählten Regierung Burmas (Myanmars) unter Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) für das Jahr 2017 mehr Friedens-Initiativen für die Nationalitäten-Gebiete in dem südostasiatischen Land.
Mit einer beispiellosen Welle von Angriffen geht das Militär seit Oktober 2016 gegen unbewaffnete Rohingya-Dorfbewohner vor. Seither bestimmen im Norden des Rakhine Staates in Burma Folter, Vergewaltigungen, Morde, Verschleppung und willkürliche Zerstörungen von Häusern das Leben vieler Rohingya. Hunderte von ihnen wurden bereits getötet und mehr als 35.000 sind seit dem Ausbruch der Gewalt geflohen. Foto: Onnes via iStock [Symbolbild]
Massenflucht von Rohingya nach Bangladesch hält weiter an
Auch an den Weihnachtstagen hält die Massenflucht von verfolgten Rohingya aus Burma weiter an, berichtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Tausende Muslime in Bangladesch demonstrieren in der Hauptstadt Dhaka und in anderen Orten des Landes gegen die Menschenrechtsverletzungen an den Rohingya in Myanmar. Sie fordern die Regierung in Bangladesch auf, die Grenzen zu öffnen, um Rohingya-Flüchtlinge nach Bangladesch einreisen zu lassen. Foto: Farid_Ahmed via iStock
Myanmar/Burma: Lösung der Rohingya-Frage überfällig
Vor einem Krisengipfel der ASEAN zum Rohingya-Konflikt hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Burmas Regierung aufgefordert, internationalen Helfern freien Zugang zur Not leidenden muslimischen Minderheit zu gewähren.