Windparks mit hunderten Turbinen sollen saubere Energie für die prosperierende Wirtschaft des Landes liefern. Ihr Bau ist allerdings auf Arealen geplant, die den Sami als Weidegrund für ihre Rentiere dienen. Bild: Niels Keilhack, GfbV Archiv
EINLADUNG ZUR MENSCHENRECHTSAKTION Hannover Messe
Menschenrechtsaktionen in Hannover: Zur Messeeröffnung am Sonntag, den 31. März 2019, gegenüber dem Hannover Congress Centrum (Kuppelsaal) von 15:30 bis 18.30 Uhr sowie zum ersten Messetag am Montag, den 1. April 2019, am Messe-Eingang Nord (Europaplatz) von 8:30 bis 10:30 Uhr.
Zum Auftakt der UN-Klimakonferenz in Kattowitz hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Hilfe für die indigenen Völker der skandinavischen und russischen Arktis gefordert, die massiv unter den Folgen des Klimawandels leiden. Foto: Chris Goldberg via Flickr CC BY-NC 2.0
UN-Klimakonferenz: Mehr Hilfe für Indigene gefordert
Zum Auftakt der UN-Klimakonferenz in Kattowitz hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Hilfe für die indigenen Völker der skandinavischen und russischen Arktis gefordert, die massiv unter den Folgen des Klimawandels leiden.
Die Folgen der Waldbrände in Schweden für den Rentier-Bestand stellen eine Gefahr für indigene Sami dar. Schwedens Sami leiden schon seit Jahren unter den Folgen von Klimawandel oder Rohstoffabbau. Bild: Sami Camp/Sweden via Flickr CC BY-SA 2.0
Großfeuer vernichten Winterfutter von Rentieren
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor den massiven Folgen der Waldbrände in Schweden für den Rentier-Bestand gewarnt.
In Amazonien trocknen wegen des Klimawandels die Flüsse aus, sodass die vom Fischfang lebenden Ureinwohner keine Fische mehr finden. Foto: Shever via Flickr
USA ziehen sich von Welt-Klimavertrag zurück
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft US-Präsident Donald Trump vor, mit seinem Rückzug vom Welt-Klimavertrag das Überleben von Dutzenden indigenen Völkern zu gefährden.
Vom 23. November bis 10. Dezember 2015 war GfbV-Brasilien-Koordinatorin Eliane Fernandes Ferreira gemeinsam mit den zwei Asháninka-Anführer aus Peru Jiribati Diquez Rios und Marishori Pascual und Luiz Puwe Puyanawa, einem Puyanwa-Anführer aus Brasilien beim UN-Weltklimagipfel in Paris (COP 21).
GfbV fordert Mitbestimmungsrecht für die indigene Bevölkerung der Arktis
„Während in Tromsø über Klima und Energie gesprochen wird, sind die indigenen Bewohner der Arktis, in Russland, Skandinavien und Nordamerika, täglich mit den Folgen der schonungslosen Erdöl- und Gasförderung sowie des Klimawandels konfrontiert. Ihr Recht auf Mitbestimmung über das, was auf ihrem Land passiert, wird in vielen Teilen der Arktis systematisch gebrochen“, erklärt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Schweden soll samische Kultur wirksam schützen und Bergbau stoppen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt es außerordentlich, dass die Samen und ihre Kultur während des Kulturhauptstadtjahres im nordschwedischen Umeå besonders gewürdigt werden sollen. Doch während in Umeå die Sami-Kultur gefeiert wird, stehen die Samen unter einem wachsenden Druck, weil der beispiellose Run auf Bodenschätze droht, ihre Kultur und Lebensweise zu zerstören.
Sápmi vor weiterer wirtschaftlicher Ausbeutung schützen!
In Schweden siegen Wirtschaftsinteressen immer mehr über den Naturschutz. Leidtragende sind die Samen, denn ihr Land Sápmi birgt einen Großteil der Rohstoffe, die jetzt gefördert werden sollen. Viele Samen und andere Einwohner des rohstoffreichen schwedischen Nordens wehren sich gegen die Zerstörung ihrer Heimat. Bitte helfen Sie ihnen und beteiligen Sie sich an unserer Briefaktion für die Rechte der samischen Ureinwohner.