Menschenrechtler und Betroffene kritisieren willkürliche Festnahmen und Einschüchterungen vor Beginn der Winterspiele in Sotschi
Gemeinsam mit Vertretern der Tscherkessen wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Freitag vor der Russischen Botschaft in Berlin gegen massive Willkürmaßnahmen der Sicherheitskräfte gegen Zivilisten im Nordkaukasus kurz vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Sotschi protestieren.
Scharfe Kritik an Thomas Bach: IOC wurde zum „Steigbügelhalter“ von Wladimir Putin gemacht– Neues Memorandum zur Menschenrechtslage im Kaukasus vorgelegt
Scharfe Kritik hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, geübt. Die in Göttingen ansässige Menschenrechtsorganisation warf Bach in einem offenen Brief vor, er habe das IOC zum „Steigbügelhalter“ von Wladimir Putin gemacht und die olympische Idee von Toleranz und Frieden verraten.
IOC-Präsident Bach soll vor Verschärfung der Menschenrechtslage warnen
Nach der Verhaftung von zehn tscherkessischen Aktivisten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees Thomas Bach appelliert, sich für eine Wahrung grundlegender Menschenrechte vor dem Beginn der Winterolympiade in Sotschi am 7. Februar 2014 einzusetzen. Wenige Wochen vor dem Start der olympischen Winterspiele zieht Russland offenbar die Daumenschrauben an.
GfbV warnt: Winterspiele verkommen zur Werbung für Putins repressiven Staat – Willkürmaßnahmen gegen Zivilisten werden zunehmen
100 Tage vor Beginn der Winterolympiade in Sotschi geben der russische Präsident Wladimir Putin und der IOC-Präsident Thomas Bach am Mittwoch in Sotschi gemeinsam feierlich den „Startschuss“ für den Endspurt der Vorbereitungen für das sportliche Großereignis. Doch hier gibt es nicht viel zu feiern.
Tscherkessen melden sich zu Wort: Olympische Winterspiele in Sotschi 2014 dürfen historischen Völkermord nicht ignorieren
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,sicherlich sind viele von Ihnen auch Anfang nächster Woche mit der Berichterstattung zur Bundestagswahl beschäftigt. Trotzdem möchten w…
Keine Waffen an die Kriegsparteien in Syrien! – Demokratiebewegung und Minderheiten stärken!
Der blutige Bürgerkrieg in Syrien hat sich zu einem Stellvertreterkrieg entwickelt, in dem die Zivilbevölkerung immer stärker zwischen die Fronten gerät. Während das schiitisch geprägte Regime unter Baschar al Assad Iran und den arabischen Irak, aber auch Russland im Rücken hat, finanzieren Saudi-Arabien und andere sunnitisch dominierte Verbündete die Gegner des Diktators.
Deutschland soll humanitäre Direkt-Hilfe für die 3,5 Millionen syrischen Flüchtlinge drastisch aufstocken
Die deutsche Bundesregierung soll ihre humanitäre Hilfe für die mittlerweile 3,5 Millionen notleidenden syrischen Flüchtlinge drastisch aufstocken. Das fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des zweiten Jahrestags der „syrischen Revolution“ am 18. März. Angesichts der ständig wachsenden Not unter den vielen Flüchtlingen und Vertriebenen sind die bisher zugesagten 73 Millionen Euro Direkthilfe aus Deutschland leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Syrien / Golanhöhen: Tscherkessen zwischen den Fronten des syrischen Bürgerkriegs
Im Schatten des Schusswechsels zwischen der syrischen und israelischen Armee auf den Golanhöhen geraten nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die beiden tscherkessischen Dörfer Bir Adscham und Barek in der demilitarisierten Zone zwischen die Fronten des syrischen Bürgerkrieges.