Angela Merkel (Mitte) im Gespräch mit dem französischen Staatspräsidenten François Hollande (2.v.r.), Italiens Regierungschef Matteo Renzi (r.), dem ehemaligen britischen Premierminister David Cameron (l.) und dem amtierenden US-Präsidenten Barack Obama (2.v.l.). Foto: The White House via Wikimedia Commons
Mali: Mehr politisches Engagement für Frieden von Bundeskanzlerin Merkel gefordert
Kurz vor dem Staatsbesuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Mali hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr politisches Engagement für Frieden in dem westafrikanischen Staat und ein schlüssiges Gesamtkonzept für den dortigen Bundeswehr-Einsatz gefordert.
Innerhalb der vergangenen drei Wochen ist es in der Region um Kidal drei Mal zu schweren Kämpfen zwischen verfeindeten Tuareg-Gruppen gekommen. Foto: Bradley Watson via Flickr
Anhaltende Terroranschläge und Kämpfe in Mali
Innerhalb der vergangenen drei Wochen ist es in der Region um Kidal drei Mal zu schweren Kämpfen zwischen verfeindeten Tuareg-Gruppen gekommen.
Die eskalierende Gewalt ist auch ein schwerer Rückschlag für die deutschen Militärausbilder, die die Armee Malis schlagkräftiger machen sollen. Foto: UN Photo/Marco Dormino
Mali: Bundeswehreinsatz wird immer gefährlicher
Die Sicherheitslage in Mali hat sich nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) im Juli 2016 massiv verschlechtert.
Seit Wochen gibt es massive Unstimmigkeiten zwischen den Unterzeichnern des am 1. März 2015 geschlossenen Friedensabkommens für Nord-Mali. Dringend muss Deutschland alle Kontrahenten an den Verhandlungstisch bringen. Foto: UN Photo/Marco Dormino
Mali: Friedensvertrag droht zu scheitern
Nach einem erneuten Gewaltausbruch im Norden Malis hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einem Scheitern des Friedensvertrages gewarnt, dessen Einhaltung die Bundeswehr überwachen soll.
Nach dem gewaltsamen Tod eines Tuareg-Hirten im Gewahrsam von UN-Friedenstruppen im Norden Malis hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine unabhängige Untersuchung des rätselhaften Falles gefordert. Berichte von Augenzeugen legen den Verdacht nahe, dass der Tuareg-Hirte Almostapha Ag Intisinyiken im Rahmen einer Vergeltungsaktion Opfer von Misshandlung und Folter wurde. Foto: mihav via iStock [Symbolbild]
Mali: Tuareg stirbt im Gewahrsam von UN-Friedenstruppen
Nach dem gewaltsamen Tod eines Tuareg-Hirten im Gewahrsam von UN-Friedenstruppen im Norden Malis hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine unabhängige Untersuchung des rätselhaften Falles gefordert.
Bundeskabinett will Entsendung von Militärausbildern nach Nord-Mali beschließen (13.4.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer wachsenden Gefahr von Terroranschlägen auf Bundeswehrsoldaten in Nord-Mali und allgemein in Deutschland, sollten deutsche Militärausbilder auch im Norden des afrikanischen Staates eingesetzt werden.
Brüchiger Frieden in Mali sechs Monate nach Unterzeichnung eines Friedensabkommens
Sechs Monate nach der Unterzeichnung eines Friedensabkommens für Mali und wenige Wochen vor der Stationierung von Bundeswehrsoldaten im Norden des Landes hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine zügigere und konsequentere Umsetzung des Friedensvertrags angemahnt.
Mali: MINUSMA ist gefährlichste UN-Friedensmission seit 90er-Jahren
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor den Gefahren der geplanten Ausweitung des Friedenstruppen-Einsatzes der Bundeswehr in Mali und fordert mehr Anstrengungen für eine Versöhnung in dem von Konflikten gezeichneten Land.
Mali: 22 Tote bei Kämpfen zwischen Tuareg und Regierungsmilizen
Nach schweren Kämpfen zwischen Tuareg und regierungstreuen Milizen im Norden Malis hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einem möglichen Kampfeinsatz der Bundeswehr in der Region nachdrücklich gewarnt.