Anfang August 2014 wollte der IS alle Yeziden aus ihrem Hauptsiedlungsgebiet im Nordirak, dem Sinjar, vertreiben oder sie alle vernichten. Foto: Düzen Tekkal
3. Jahrestag des Genozids an den Yeziden im Nordirak (3.8.2014) „Den Überlebenden des Völkermords an den Yeziden beistehen!“
Anlässlich des dritten Jahrestages des Völkermordes an den Yeziden im Irak (03.08.2014) organisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Mittwoch (02.08.) eine Mahnwache in Hannover zum Gedenken an die Opfer dieses schrecklichen Verbrechens.
Die Yeziden des Sinjar wurden am 3. August 2014 von IS-Terrormilizen überfallen. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden dabei rund 5.000 Yeziden getötet, weit mehr entführt und rund 430.000 mussten fliehen. Foto: Düzen Tekkal
3. Jahrestag des Völkermordes an den Yeziden im Irak (03.08.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und die in Deutschland ansässige yezidische Hilfsorganisation HAWAR.help haben sich anlässlich des dritten Jahrestages des Beginn des Völkermordes an den Yeziden im Irak (03.08.2014) an die 16 deutschen Landesparlamente gewandt mit der dringenden Bitte, den noch immer Not leidenden Überlebenden dieses schrecklichen Verbrechens zu helfen.
In der Region Afrin leben nahezu eine Million Menschen. Die Hälfte von ihnen sind Flüchtlinge, vor allem aus dem nur 55 Kilometer entfernten Aleppo. Foto: Tîrast Cudî GfbV Archiv
„Erdogans Krieg gegen Kurden in Afrin verhindern!“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt den Aufruf syrischer Kurden zu einer Protestkundgebung am kommenden Donnerstag (20.07.) in Brüssel gegen die andauernden Angriffe des türkischen Militärs auf die mehrheitlich von Kurden bewohnte Region Afrin im Nordwesten Syriens.
In Darfur dürfe die Zahl der Blauhelmsoldaten nicht verringert werden, sonst würden Flüchtlinge und Dorfgemeinschaften noch größeren Gefahren ausgesetzt, forderte der GfbV-Direktor Ulrich Delius. Foto: MINUSMA via Flickr
Internationaler Tag für die Beseitigung sexualisierter Gewalt in bewaffneten Konflikten (19.6.)
Anlässlich des Internationalen Tages für die Beseitigung sexualisierter Gewalt in bewaffneten Konflikten (19.6.) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag von der internationalen Staatengemeinschaft mehr Anstrengungen zum Schutz von Frauen und Mädchen in kriegerischen Auseinandersetzungen gefordert.
Text: Scheich Murshid al Khaznawi (4. v. r.) im Jahr 2011 bei einer Hausveranstaltung der Gesellschaft für bedrohte Völker über Minderheiten im Islam Foto: Katja Wolff/GfbV
„Ich bin gegen die Entstehung von islamischen Staaten“
Im Gespräch mit dem Islamgelehrten und Scheich Murshid al Khaznawi
Die Journalistin und Filmemacherin Düzen Tekkal (r.) und der GfbV-Nahostereferent Kamal Sido überreichten Jutta Krämer von der niedersächsischen Staatskanzlei ein Strategiepapier zur Zukunft des Sinjar. Foto: Michaela Böttcher für GfbV
Yeziden danken Niedersachsen für Unterstützung von IS-Opfern
Eine Delegation yezidischer Frauen, darunter auch Opfer des „Islamischen Staates“ (IS), besuchte am heutigen Donnerstag die niedersächsische Staatskanzlei in Hannover.
Präsident des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen Matthew Rycroft. Foto: Rick Bajornas via UN Photo
Verantwortliche für Völkermord an Yeziden bestrafen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an den Präsidenten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen Matthew Rycroft appelliert, den Internationalen Strafgerichtshof damit zu beauftragen, die Verantwortlichen für den Völkermord an den Yeziden zur Rechenschaft zu ziehen.
Der Besuch von Merkel wird von vielen Kurden, Aleviten, Christen, Yeziden sowie von türkischen Demokraten als unmittelbare Unterstützung für die menschenverachtende Politik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan betrachtet, Foto: OCHA/Salih Zeki Fazlioglu via Flickr
Türkei: Besuch von Merkel
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu aufgefordert, während ihres Türkei-Besuchs am kommenden Donnerstag mit Vertretern der Kurden und der demokratischen Opposition zu sprechen.