Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
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Anschlag auf Kirchen in Jordanien: GfbV kritisiert Reaktion der jordanischen Regierung
Nach dem Terroranschlag auf eine christliche Trauergemeinde in Jordanien fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine lückenlose Aufklärung des Anschlags und kritisiert die Reaktion der jordanischen Regierung. Am Freitag, 23. Oktober, hatten bewaffnete Personen das Feuer auf eine christliche Trauergemeinde vor und in der griechisch-orthodoxen St.-Georgs-Kirche im jordanischen Dorf Hamoud im Gouvernement al-Karak eröffnet. Bei dem Anschlag wurden mindestens neun Menschen getötet und etwa 40 weitere verletzt.
GfbV stellt sich neu auf: Mitgliederversammlung beschließt neue Führungsstruktur zur Stärkung der Menschenrechtsarbeit
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ordnet ihre Führungsstruktur neu. Auf der Jahreshauptversammlung am Samstag, 24. Oktober, beschlossen die Mitglieder eine neue Satzung, die einen hauptamtlichen Vorstand und einen von den Mitgliedern gewählten ehrenamtlichen Aufsichtsrat vorsieht. Sarah Reinke, Serdar Baysal und Daniel Matt übernehmen als Vorstandsmitglieder die Verantwortung. Sie bildeten bislang gemeinsam die Geschäftsleitung und lösen den ehrenamtlichen Vorstand ab.
Sudan: Ein Jahr nach dem Fall von El Fasher – Terror gegen die Zivilbevölkerung dauert an
„Ein Jahr nach dem Völkermord in El Fasher führen die RSF, die für die Massaker verantwortlich sind, einen brutalen Drohnenkrieg gegen die Zivilbevölkerung. Der Terror nimmt kein Ende. Und niemand scheint ihn effektiv stoppen zu wollen! Im Gegenteil, die deutsche Zusammenarbeit mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Hauptlieferanten der tödlichen Drohnen, ist in den vergangenen Wochen noch enger geworden“, kritisiert Sarah Reinke, Leiterin der Menschenrechtsarbeit der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).