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Aktuelles News & Artikel Das Projekt „Lebensgrenze“ der Gemeinde Sarayacu (Ecuador)

Das Projekt „Lebensgrenze“ der Gemeinde Sarayacu (Ecuador)

Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen

Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.

Mit bunten Bäumen für das Leben

Das 254.00 Hektar große Gebiet der Quichua – Gemeinde Sarayacu befindet sich im ecuadorianischen Amazonasgebiet in dem „Block 23“, in dem der argentinische Ölkonzern CGC und die ecuadorianische Regierung Öl fördern wollen. Seit Jahren wehren sich die etwa 2.000 Bewohner Sarayacus gegen die Ölförderung, die ihren Lebensraum und ihre traditionelle Lebensweise zerstören würde. Gegen die Übergriffe auf ihr Land, die Menschenrechtsverletzungen und Korruptionsversuche leisten die Indigenen Widerstand.

Um ihr Gebiet und ihre kulturelle Identität zu schützen und ein klares Zeichen gegen die Ölförderung zu setzen, wollen die Bewohner Sarayacus eine „Lebensgrenze“ aus bunt blühenden Bäumen um ihr Territorium pflanzen. Für jeden Baum wird ein Baumpate gesucht, so dass die Baumgrenze ein Symbol für die internationale Unterstützung für die Sarayacu sein wird.

Veranstaltung „Zeichen Setzen…“

Im September 2006 war Patricia Gualinga, Repräsentantin der Gemeinde Sarayacu, zu Gast bei der Regionalgruppe und berichtete auf der Abendveranstaltung „Zeichen setzen…“ im Kulturinstitut „Brücke“ über die Probleme ihres Volkes und das Projekt „Lebensgrenze“.

Die Regionalgruppe konnte Patricia Gualinga an diesem Abend einen Check in Höhe von 660 Euro, gespendet von den knapp 100 Baumpaten aus der Region Braunschweig, überreichen.

Der Zeitungsbericht vom 04.10.2006 (bzv) unter: www.newsclick.de

Baumpaten gesucht

Bereits mit einer einmaligen Spende ab 5 Euro können Interessierte eine Baumpatenschaft übernehmen und damit den Bewohnern Sarayacus ihre Unterstützung ausdrücken und einen eigenen Beitrag zum Erhalt des Regenwaldes leisten.

Interessierte können sich unter gfbv-braunschweig@web.de direkt an die Regionalgruppe wenden oder unter dem Stichwort „Sarayacu“ spenden auf das Konto der Gesellschaft für bedrohte Völker. Auf Wunsch erhalten Spender eine Baumpatenurkunde.

Ihre Hilfe zur Selbsthilfe

Unterstützen Sie das Projekt „Lebensgrenze“ in Sarayacu

Postbank Hamburg

Kontonr. 7400201

BLZ 20010020

Stichwort „Sarayacu“

Jede Spende fließt zu 100% in das Projekt

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