Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Virtuelle Schnittstelle zur Unterstützung von „Hambik Huasi“
Das Institut für Industrial Design der Hochschule Magdeburg-Stendal (FB IWID) führt in diesem Semester in Kooperation mit der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV, Regionalgruppe Braunschweig) und der „Asociación Samay“ (eine Vereinigung der Heilkundigen, Schamanen und Hebammen aus San Jacinto) das Projekt „Airing Amazanga“ durch, das reale wie virtuelle Schnittstellen des Dialogs schaffen und gleichzeitig die Ureinwohnern bei der Umsetzung des Projektes „Hambik Huasi“ unterstützen soll.
Unter der Leitung von Prof. Marion Meyer werden die Studenten eine Webseite gestalten, auf der das „Gesundheitszentrums“ virtuell abgebildet sein wird („Virtual Amazanga“). Gleichzeitig beschäftigen sich die Studenten mit den Möglichkeiten der Bewahrung von kulturellen Traditionen, Geschichten und Mythen eines bedrohten Volkes („Amazanga Diary“). Zielsetzung des Teilprojekt „Samay Knowledge Base“ unter der Leitung von Prof. Carola Zwick ist die Entwicklung einer webbasierten Datenbank zur Bewahrung des umfangreichen Heilwissens der Ureinwohner, die von den indigenen Gemeinden selbstständig genutzt werden kann.
Im Februar 2007 ist eine große Ausstellung in Magdeburg geplant, auf der die Ergebnisse von „Airing Amazanga“ präsentiert werden.
Weitere Informationen zum Projekt „Airing Amazanga“ finden Sie unter:
www.gestaltung.hs-magdeburg.de
www.amazanga.net Informationen zur Ausstellung „Airing Amazanga!“
www.amazanga.de Homepage für das Projekt „Hambik Huasi“

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