Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Mahnwache am Mittwoch, den 05. Juli 2017, von 13 Uhr an Kurfürstenstraße 101-104 (Ecke Nürnberger Straße) in 10787 Berlin
Während der offiziellen Übergabe der Panda-Bären an den Berliner Zoo werden die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und das Unabhängige Chinesische Pen-Zentrum am kommenden Mittwoch mit einer bunten Mahnwache Reisefreiheit für den schwerkranken chinesischen Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo und Menschenrechte für Minderheiten in der Volksrepublik fordern.
In Panda-Kostümen werden GfbV-Mitarbeiter Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Schildern und Transparenten mahnen, beim Anblick der seltenen Tiere aus der Volksrepublik nicht zu verdrängen, dass dort Uiguren, Tibeter, Mongolen, Bürgerrechtler und Demokraten unter staatlichen Schikanen, Verfolgung und Diskriminierung leiden. Unter Staatspräsident Xi Jinping hat sich die Menschenrechtslage in China nach Angaben der GfbV dramatisch verschlechtert. Davon dürften sich die Bundesregierung und die deutsche Öffentlichkeit durch die „Charme-Offensive“ der chinesischen Regierung nicht ablenken lassen.
Zur Übergabe der Panda-Bären, die schon vor einigen Tagen in Berlin eintrafen, werden Xi Jinping und Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet.
Header Foto: Todorov.petar.p via Wikimedia Commons

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