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Aktuelles News & Artikel Gesellschaft für bedrohte Völker fordert dringend dauerhaftes Bleiberecht für Christen aus dem Irak

Neue furchtbare Verbrechen an Priestern im Irak

Gesellschaft für bedrohte Völker fordert dringend dauerhaftes Bleiberecht für Christen aus dem Irak

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Nach neuen furchtbaren Verbrechen an assyro-chaldäischen Christen im Irak hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag die Innenminister des Bundes und der Länder noch einmal dringend aufgefordert, den rund 20.000 christlichen Flüchtlingen aus dem Irak ein dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland zu gewähren. An die Gerichte appellierte die Menschenrechtsorganisation, diesen Schutzsuchenden ihren Status als anerkannte Asylbewerber nicht zu nehmen, denn der Terror gegen Assyro-Chaldäer im Irak habe sich dramatisch verschärft.

Am Mittwoch (11.10.) wurde der syrisch-orthodoxe Priester Paul Alexander (Paulos Iskander) enthauptet in Mosul aufgefunden. Am gleichen Tag wurde der 55 Jahre alte Geistliche Dr. Joseph Fridon Petros in Bagdad von Islamisten angegriffen und ermordet „Der Mord an Vater Paulus, der sehr beliebt war, wird die Panik der Christen im Irak verstärken“, befürchtet der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch. „Wenn sie die finanziellen und logistischen Möglichkeiten hätten, würden die meisten Assyro-Chaldäer vor dem Terror ins Ausland fliehen.“

Vor einigen Tagen wurde ein 14-jähriger Junge in Bagdads christlichen Vorort Albasra gekreuzigt, meldet die Assyrian International News Agency (AINA). Christliche Mädchen und Frauen würden immer häufiger Opfer von Entführungen, Vergewaltigungen und Mord.

Nachdem am 24. September auf die altorientalische orthodoxe Maria-Kathedrale im Stadtteil ar-Riad in Bagdad zwei Bombenanschläge verübt und zwei Christen dabei getötet worden waren, wurde am 04. Oktober eine Welle von Terrorangriffen auf den mehrheitlich christlichen Distrikt von Camp Sara geführt. Dabei kamen neun assyrische Christen ums Leben. Ihre Namen sind der GfbV bekannt.

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