Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Verleihung des
Nobelpreises an den türkischen Schriftsteller Orhan Pamuk. „Nicht nur mit
seinem sensiblen Werk „Schnee“, das in der multiethnischen Stadt Kars in
Nordostanatolien spielt, sondern auch mit engagierten öffentlichen
Erklärungen hat sich Pamuk immer wieder für ein friedliches Zusammenleben aller religiösen und ethnischen Gemeinschaften seines Landes eingesetzt“, sagte der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch. Pamuk sei nicht nur ein großer türkischer Dichter, sondern auch ein wahrer Europäer.

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