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Aktuelles News & Artikel Hat das südkaukasische Volk der Lasen eine Zukunft in der Türkei?

Diskussions- und Filmabend

Hat das südkaukasische Volk der Lasen eine Zukunft in der Türkei?

Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen

Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.

Göttingen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) lädt herzlich ein zu einem Diskussions- und Filmabend mit Selma Cakir Kociva (Schriftstellerin) und Mahir Yildiz (Buchautor). Gezeigt wird der Film „Wo werden wir sterben?“ von Cengiz Kibaroglu.

Datum: Donnerstag, den 16. September 2010

Uhrzeit: 20 Uhr

Ort: Victor-Gollancz-Haus für Menschenrechte, Geiststr. 7, 37073 Göttingen

Eintritt frei! Spenden erwünscht!

Hintergrund

Die Zukunft der rund 500.000 Lasen in der Türkei ist ungewiss. Sie sind zahlreichen Diskriminierungen ausgesetzt, da die türkische Regierung sie

nicht offiziell als ethnische Minderheit anerkennt: Die Sprache der Lasen, Lazuri, darf nicht in Schuen unterrichtet, ihre Kultur nichtöffentlich praktiziert werden. Ohne politische Repräsentanten und internationale Unterstützung droht diesem kleinen südkaukasischenVolk der Verlust seiner Identität.

Das Hauptsiedlungsgebiet der Lasen liegt im Nordosten der Türkei. Weitere kleine Gruppen gibt es in Georgien und Europa. In Europa bezeichnen sie sich meist als türkische Einwanderer aus Angst vor Diskriminierung. Ihre Sprache Lazuri gehört neben Georgisch, Swanisch und Mingrelisch zu der südkaukasischen Sprachfamilie. Die Mehrheit der Lasen sind sunnitische Muslime.

Ansprechpartner

Für Fragen wenden Sie sich bitte an den Nahostreferenten der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Kamal Sido (nahost@gfbv.de, 0551-49906-18)

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