Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Hier finden Sie Auszüge aus einer Auswahl von Presseberichten über die Aktivitäten und Stellungnahmen der Gesellschaft für bedrohte Völker.
15.02.2007
Der größte Erfolg 2006 für die „Irak Hilfe Oberberg“ ist die Freilassung von Sultan Ogras, einer Fraueninitiative in Nusaybin im Irak, berichtet die Internetzeitung oberberg-aktuell.de von der Mitgliederversammlung der Bürgerrechtsinitiative aus Morsbach. Dabei erwähnt wird auch, dass die Bemühungen der „Irak Hilfe Oberberg“ von der GfbV unterstützt wurden.
14.02.2007
In der Magdeburger Volksstimme wird die Ausstellung „AIRING AMAZANGA“ des Forums Gestaltung des Instituts für Industrial Design der Hochschule Magdeburg angekündigt. „In enger Zusammenarbeit mit der Regionalgruppe Braunschweig der Gesellschaft für bedrohte Völker haben Designstudenten und Studierende der Computervisualistik ein in Ecuador geplantes Gesundheitszentrum für Ureinwohner im Computer entstehen lassen“, heißt es dort.
13.02.2007
„Der Kritiker als Profiteur“ ist die Überschrift des Beitrages im St. Galler Tagblatt über die Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der Münchner Sicherheitskonferenz, in der er die USA für ihre de facto von der UNO losgelöste, nur noch auf Waffengewalt setzende internationale Sicherheitspolitik angreift. Darin zitiert der Autor auch die Kritik der GfbV am russischen Waffenexport in Dritte-Welt-Länder, der blutige Konflikte ignoriert oder noch anheizt zum Beispiel im Sudan, Uganda oder Somalia.
01.02.2007
Der Südkurier in Konstanz zitiert den GfbV-Afrikareferenten Ulrich Delius in seinem dramatischen Bericht über die von der Außenwelt abgeschnittenen hungernden Menschen in der westsudanesischen Provinz Darfur
Ende Januar/Anfang Februar
Viele Zeitungen drucken die beiden langen Reportagen der Deutschen Presse-Agentur dpa über die Folgen des Klimawandels. Die eine legt ihren Schwerpunkt besonders auf das Schicksal der Ureinwohner in der Arktis, doch auch in der anderen wird die GfbV ausdrücklich und ausführlich zitiert. Die Beiträge werden in den Zeitungen zum Teil ganzseitig und immer mit großen beeindruckenden Fotos illustriert: Thüringer Allgemeine, Westfalen-Blatt, Siegener Zeitung, Frankfurter Neue Presse, Offenbacher Post, Main-Echo, Ostthüringer Zeitung (zwei verschiedene ausführliche Beiträge), Allgemeine Zeitung (Mainz), Saarbrücker Zeitung, Mittelbayerische Zeitung, Nordbayerischer Kurier, Bayerische Rundschau, Offenburger Tageblatt, General-Anzeiger Bonn, Aachener Nachrichten, Fränkischer Tag, Lausitzer Rundschau, Kölnischer Rundschau, Hanauer Anzeiger, Schweriner Volkszeitung, Bürstädter Zeitung, Mannheimer Morgen, Wiesbadener Kurier, Abendzeitung (München), Passauer Neue Presse. Auch in den Online-Ausgaben dieser und vieler anderer Blätter erscheinen diese Beiträge ungekürzt.
23.01.2007
Schon mit einem Porträtfoto auf ihrer farbigen Titelseite macht die Braunschweiger Zeitung ihre Leser auf das Interview mit dem GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch neugierig, das die ganze dritte Seite der Tageszeitung füllt. Darin befragen drei Leserinnen und Leser den Menschenrechtler über die Entstehung, die Ziele und Kampagnenschwerpunkte der GfbV: Völkermord in Darfur Einhalt gebieten, assyro-chaldäische Christen aus dem Irak brauchen Schutz, Roma und Aschkali im Kosovo sind Opfer von Vertreibung, Völker der Arktis leiden unter Folgen des Klimawandels.
19.01.2007
3sat berichtet in der Sendung auslandsjournal extra über die katastrophale Lage der Roma und Aschkali im Kosovo. Viele von ihnen sitzen auf „gepackten Koffern“ aus Angst vor erneuten Angriffen gewaltbereiter nationalistischer Albaner und sind jederzeit zur Flucht bereit, betont Miradija Gidzic vom Kosovo-Team der Gesellschaft für bedrohte Völker im Interview. In dem Beitrag wird des Engagement unserer Menschenrechtsorganisation für die Roma-Minderheiten hervorgehoben und auch kritisiert, dass Roma-Flüchtlinge in bleiverseuchten Lagern direkt neben einer giftigen Abraumhalde untergebracht sind.
14.01.2007
Die Evangelische Wochenzeitung „Die Kirche“ veröffentlicht ein Interview mit Tilman Zülch über die Situation der Christen im Irak.
10.01.2007
Die Süddeutsche Zeitung berichtet in einem langen Beitrag über den Vortrag des Präsidenten des Sami-Parlamentes in Finnland, Pekka Aikio, der auf einer GfbV-Veranstaltung in München über die Bedrohung der Rentierzüchter in Lappland referierte.
07.01.2007
Das bayerische Sonntagsblatt berichtet über die dramatische Situation der assyro-chaldäischen Christen im Irak. Dabei kommt ausführlich der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch zu Wort, der die panische Flucht zehntausender Assyro-Chaldäer vor Attentaten, Entführung und Mord schildert. Im Bürgerkrieg zwischen fanatischen schiitischen und sunnitischen Milizen und Terroristengruppen bleibe für die irakischen Christen kein Platz. In Bagdad sei ihre Zahl von etwa 400 000 auf knapp 100 000 gesunken.

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