Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Sehr verehrte Frau Dr. Zimmermann,
Sehr verehrter Herr Zülch,
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Namen von Dr. Halima Bashir bedanke ich mich von Herzen für diesen Preis. Die Auszeichnung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist für Dr. Bashir eine große Ermutigung für ihre aufopferungsvolle, die Wahrheit über Darfur an die Weltöffentlichkeit zu bringen , um Verantwortliche für die Tragödie in diesem schwer geprüften Land zu Rechenschaft zu ziehen.
„Durch diese Auszeichnung werde nicht nur ich geehrt, sondern auch alle jene, mit denen ich gegen dieses Martyrium und Unrecht gekämpft habe und mit deren Unterstützung ich immer rechnen konnte.
[…]
Die Veröffentlichung meiner persönlichen Geschichte sollte die Täter entlarven, die Mächte benennen, die für die Gräueltaten in Darfur verantwortlich sind. Sie soll anderen Opfern Mut machen, ihre Erlebnisse in Worte zu fassen und diese an die Öffentlichkeit zu bringen. So können diejenigen, die noch in der Hölle von Darfur sind, gerettet werden.
Die Auszeichnung Ihrer Organisation verpflichtet mich, auch in Zukunft für Opfer von Völkermord und für die Menschenrechte einzutreten.
Dazu verpflichtet mich auch die Tragödie meines Landes, in welchem die Menschen 6 Jahre lang unermesslich leiden und eine unerhörte Brutalität ertragen müssen, dadurch dass ihnen das Grundrecht auf Leben abgesprochen wird“.
[…]
Noch einmal herzlichen Dank für Ihre Auszeichnung

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