Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Die Bluttat war ein Resultat von Diffamierung und Verleumdung nationalistischer türkischer Medien. Gegen Hrant Dink wurde wegen angeblicher „Beleidigung des Türkentums“ gehetzt, weil er sich journalistisch mit dem Völkermord an christlichen Armeniern und Assyrern/Aramäern/Chaldäern 1915 bis 1917 sowie den Pontosgriechen auseinandersetzte und für seine Anerkennung sowie Versöhnung kämpfte. Nach mehreren ungerechten Verurteilungen durch die türkische Justiz hatte er sich im Oktober 2006 an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gewandt. Doch noch bevor dieser eine Entscheidung treffen konnte, wurde der Herausgeber der zweisprachigen Zeitschrift „Agos“ auf offener Straße erschossen.
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