Unsere Publikationen bieten fundierte Informationen zu bedrohten Minderheiten, Indigenen Völkern und Menschenrechtsfragen: Reporte, Memoranden, Dossiers, Studien und Hintergrundanalysen.
Menschenrechtsreport Nr. 64: Schanghai 2008-2010
Die EXPO-Weltausstellung in Schanghai wird von schweren Menschenrechtsverletzungen überschattet. In ihrem zweiten Menschenrechtsreport über Schanghai dokumentieren die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und die Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg mehr als 1.900 willkürliche Verhaftungen, die in Hamburgs chinesischer Partnerstadt zwischen August 2008 und August 2010 registriert wurden. Landvertreibungen für den Bau der EXPO tragen entscheidend zur katastrophalen Lage der Menschenrechte in der chinesischen Metropole bei.
Memorandum: Indiens Ureinwohner leiden unter Uranbergbau
Indiens Regierung setzt auf den Ausbau der Atomkraft. In den nächsten zwei Jahrzehnten soll die Produktion von Atom-Strom um das 14-Fache gesteigert werden und die Förderung des dafür notwendigen Rohstoffes Uran dementsprechend ausgeweitet werden. Das bedeutendste Uranabbaugebiet Indiens liegt in der Gegend von Jadugoda im indischen Bundesstaat Jharkhand. Dort leben vor allem Angehörige der Adivasi-Völker Ho und Santhal. Es gibt kaum Bemühungen, Adivasi in den angrenzenden Dörfern oder die Arbeitskräfte in der Uranmine und –mühle vor der Radioaktivität zu beschützen. Auffällige Gesundheitsschäden wie Krebserkrankungen und erblich bedingte Missbildungen häufen sich in diesen Gebieten.
Memorandum: Raubbau an der Natur gefährdet Überleben indigener Völker weltweit
Sauberes Wasser und ausreichend Land für den Nahrungsanbau sind für die meisten von uns selbstverständlich. Doch vielen der etwa 350 Millionen Angehörigen indigener Völker weltweit werden diese elementaren Grundrechte vorenthalten.
After the disturbances in Urumqi – Persecution of Uyghurs in China continues
Eight months after the disturbances in Urumqi of July 2009 the real extent of the sometimes violent conflicts between Uyghurs, Han Chinese and the government security forces is still not clear. China’s authorities refuse all independent investigations into what happened, the background and the consequences of the most serious conflict for decades in Xinjiang (East Turkestan).
Hier finden Sie alle WRITTEN STATEMENTS der Gesellschaft für bedrohte Völker, die 2010 beim UN-Menschenrechtsrat eingereicht wurden. Sie umfassen folgende Themen:
Afghanistan /// Indigene Völker /// Kongo /// Myanmar /// Myanmar /// Nepal /// Russische Föderation /// Somalia /// Thailand /// Tibet/// Jedes Dokument kann kostenlos heruntergeladen werden. Den Donwload-Button finden Sie jeweils am Ende des Written Statements.
In dem vorliegenden Menschenrechtsreport veröffentlicht die GfbV erschreckende Zahlen über bedrohte Sprachen: Von den rund 7.000 heute weltweit gesprochen Sprachen, werden bis Ende des 21. Jahrhunderts nur noch rund 3.000 übrig sein.
Menschenrechtsreport Nr. 62: Anhaltende Verfolgung von Uiguren in China
In dem vorliegenden Menschenrechtsreport werden auf der Grundlage von Augenzeugenberichten die Ereignisse rekonstruiert und Hintergründe der Auseinandersetzungen aufgezeigt. Bis heute ist unklar, wieviele Menschen den blutigen Auseinandersetzungen zum Opfer fielen.
Menschenrechtsreport Nr. 61: Verfolgte Autoren in China
Die Gesellschaft für bedrohte Völker veröffentlicht anlässlich der Buchmesse den Menschenrechtsreport „Verfolgte Autoren in China: Uiguren, Tibeter, Mongolen und Han-Chinesen fordern Freiheit des Wortes“, in dem das Schicksal von 130 Dichtern, Essayisten und Internet-Autoren im Reich der Mitte dokumentiert wird. Indem wir ihren beruflichen Werdegang, ihr schriftstellerisches Wirken sowie die Hintergründe ihrer politischen Verfolgung darstellen, wollen wir den verfolgten Schriftstellern in China ein Gesicht geben.