Unsere Publikationen bieten fundierte Informationen zu bedrohten Minderheiten, Indigenen Völkern und Menschenrechtsfragen: Reporte, Memoranden, Dossiers, Studien und Hintergrundanalysen.
Menschenrechtsreport Nr. 60: Rettet Kashgar!
Der mehr als 2000 Jahre alten Altstadt der Stadt Kashgar im Nordwesten Chinas droht die Zerstörung. In den kommenden fünf Jahren sollen rund 200.000 Menschen in so genannte erdbebensichere Wohnblocks umgesiedelt werden. Das Projekt, das am 27. Februar 2009 begann, sieht die Zerstörung von 85 Prozent der Jahrhunderte alten Bausubstanz vor. Kashgar gilt als die kulturhistorisch bedeutendste islamische Stadt Zentralasiens. Nur 15 Prozent der alten Häuser sollen im Rahmen eines Freilichtmuseums erhalten werden, um den alljährlich 1,5 Millionen Touristen aus dem In-und Ausland die alte islamische Kultur vor Augen zu führen.
Vor dem Hintergrund neuer Massenverhaftungen von über 200 Aktivisten der prokurdischen Partei DTP (Demokratik Toplum Partisi) diskutierten am Freitagabend auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung und des Sprachenateliers Berlin 250 Personen über den zukünftigen Kurs der Türkei. Auf dem Podium sassen der Journalist Hasan Cemal (Milliyet), die Politikerin Sevahir Bayindir (DTP) und der Türkei-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, Kai Strittmatter.
Truppenaufstockung und Verhandlungen auch mit gemäßigten Taliban – mit dieser Taktik wollen NATO und Karzai-Regierung die Initiative in Afghanistan zurück gewinnen. Und man versucht, verstärkt mit den Vertretern „traditioneller Strukturen“ zusammen zu arbeiten, in der Balkh- Provinz, wo die Bundeswehr stationiert ist, z.B. mit dem Gouverneur Mohammed Atta.
Menschenrechtsreport Nr. 59: 50 Jahre Volksaufstand in Tibet
50 Jahre nach dem Volksaufstand und der Flucht des Dalai Lama steht Tibet an einem Scheideweg. Niemals zuvor war seit der Kulturrevolution in den 60er-Jahren der Druck Chinas zur Assimilation auf die Tibeter so groß wie heute.
Verfolgung von Christen im indischen Bundesstaat Orissa
Christen im Kandhamal-Distrikt (Orissa) in Indien werden von radikalen Hindu zwangsweise zum hinduistischen Glauben „bekehrt“, werden willkürlich verhaftet und aus ihren Dörfern vertrieben. Christlichen Ureinwohnern droht bei der Rückkehr in ihre Heimatdörfer der Tod. Mehrere Rückkehrer, die sich nicht zwangsweise zum Hinduismus konvertieren ließen, wurden bereits ermordet.
Ein Bericht zum Thema „Verfolgung von Christen im indischen Bundesstaat Orissa“
aus: Pogrom 249-250, 4-5 | 2008An jedem 4. Juni steht das Leben in großen Teilen Siebenbürgens eine kurze Zeit lang weitgehend still. Die Kirchenglocken läuten, der Verkehr kommt zum Erliegen und v…
aus: Pogrom 249-250, 4-5 | 2008Der 16. November 1951 war „Kneppelfreed“, was auf Friesisch soviel bedeutet wie Knüppelfreitag. An diesem Tag, der in die friesische Geschichte eingehen sollte, wurde…
Verletzungen der Menschenrechte in Hamburgs Partnerstadt Schanghai
INHALT
Zusammenfassung ++ Empfehlungen ++ Einführung ++ Menschenrechte und Olympische Spiele ++ Menschenrechtler sind auch 19 Jahre nach dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens noch inhaftiert ++ Rechtsstaatsprinzipien werden mit Füßen getreten ++ Beschränkungen der Medien- und Pressefreiheit ++ Internetfreiheit wird unterdrückt ++ Bedrängte Christen ++ Politische Gefangene fertigen Produkte in Arbeitslagern und Gefängnissen ++ Bittsteller werden kriminalisiert ++ Wanderarbeiter klagen über Diskriminierung ++ Missbrauch der Psychiatrie ++ Folter und Tod in der Haft ++ Massive Verfolgung von Falun-Gong ++ Umstrittene Transplantationen ++ Verfolgung an Universitäten in Schanghai ++ Die Verfolgung von Dr. Jiafeng Zeng ++ Verhaftungen