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Assyrer/Aramäer/Chaldäer

- Nahost -

Seit 1969 setzt sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) für die Assyrer/Aramäer/Chaldäer und andere Minderheiten im Nahen Osten ein.


Foto: RnDMS via iStock

Minderheiten im Heiligen Land

In vielen Teilen der Welt ist es noch immer ein Nachteil, eine Frau zu sein. Mitspracherechte werden ihnen Die öffentliche Wahrnehmung von Israel könnte unterschiedlicher kaum sein: Heiliges Land für die drei monotheistischen Weltregionen, Dauerkonflikt zwischen Juden und Palästinensern, einzige Demokratie im Nahen Osten oder Besatzerstaat. Bei alledem wird jedoch häufig vergessen, dass es neben Juden und Palästinensern noch mehr als ein Dutzend ethnische und religiöse Minderheiten gibt. Für manche ist Israel seit vielen Jahrhunderten eine Heimat, andere sind in den vergangenen Jahrzehnten eingewandert. Einige sind gut integriert, anderen droht die Assimilierung. Die aktuelle Ausgabe von Pogrom lenkt den Blick auf diese vergesse Seite des Heiligen Landes. Ethnische und religiöse Vielfalt ist ein wichtiges Merkmal für eine offene, tolerante Gesellschaft. In Israel konnte sich diese Vielfalt bislang behaupten. Bleibt zu hoffen, dass dies auch weiterhin der Fall sein wird.

Lesen Sie mehr dazu in unserer Ausgabe 04/2016 >


Foto: © Informations- und Dokumentationszentrum Armenien (IDZA)

100 Jahre Völkermord - 100 Jahre Leugnen

Vor 100 Jahren, im April 1915, begann der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts. Opfer waren alle christlichen Völker des Osmanischen Reiches: die Armenier, Assyrer/Aramäer und Griechen. So wurde aus dem vormals multikulturellen Gemeinwesen eine Republik mit einer religiös homogenen Bevölkerung. Die Verbrechen werden von der Türkei bis heute als bedauerliche Begleiterscheinung des Ersten Weltkriegs gedeutet. Mit Rücksicht auf die Befindlichkeiten der Türkei scheuen sich auch viele andere Staaten, darunter die Bundesrepublik Deutschland, den Genozid beim Namen zu nennen.

Diese Ausgabe der Zeitschrift Pogrom beleuchtet Hintergründe, Planung und Ablauf der Massaker, nennt Verantwortliche und macht deutlich, dass eine Versöhnung erst dann möglich ist, wenn die Türkei die historische Verantwortung für den Völkermord übernimmt.

Lesen Sie mehr dazu in unserer Ausgabe 06/2014 >


Weitere Informationen zu den Assyrer/Aramäer/Chaldäer


Header Foto: © David Holt via Flickr