Am Samstag, 15. August, organisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) von 14 bis 16 Uhr vor dem Auditorium in Göttingen die öffentliche Menschenrechtsaktion „Empty Chairs – 5 Jahre unter den Taliban“. Die Veranstaltung rückt die systematische Ausgrenzung von Frauen und Mädchen in Afghanistan aus Bildung und öffentlichem Leben in den Fokus und richtet konkrete Forderungen an die Bundesregierung. Die Menschenrechtsorganisation fordert die Bundesregierung insbesondere dazu auf, die Menschenrechtsverbrechen der Taliban klar zu benennen und diese nicht diplomatisch anzuerkennen oder mit ihnen zusammenzuarbeiten. Zudem fordert die GfbV einen Abschiebestopp sowie beschleunigte Visa-Verfahren für gefährdete Afghaninnen und Afghanen.
Im Zentrum der Aktion stehen 20 symbolische, leere Stühle mit den Vornamen von Schülerinnen, die in Afghanistan trotz des Verbots der Taliban im Untergrund lernen. Ergänzt wird die Installation durch kurze Redebeiträge von Afghaninnen, die die aktuelle Lage vor Ort einordnen und politische Forderungen an die Bundesregierung stellen. Für Interessierte liegt zudem Informationsmaterial bereit.
Für Rückfragen zur Aktion erreichen Sie:

Elena Dellmuth
Mitarbeiterin für Kampagnen und freiwilliges Engagement
E-Mail: e.dellmuth@gfbv.de
Telefon: +49 551 49 906 22