Wie erleben indigene Gemeinschaften die Klimakrise? Welche Folgen haben Rohstoffabbau und politische Entscheidungen für ihre Lebensräume? Die Ausstellung „Ressourcen und Klimakrise aus indigener Perspektive“ der Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gibt Einblicke in diese Fragen. Am 10. September ab 17 Uhr wird sie in der Leibniz School of Education in Hannover mit einer Kurzfilmvorführung und anschließendem Workshop eröffnet. Die Ausstellung kann bis zum 24. September 2026 im Foyer der Leibniz School of Education, Im Moore 11, 30167 Hannover, besucht werden. Am 26. September wird sie zum Bolivientag des Bistums Hildesheim im Katholischen Internationalen Zentrum, Marschnerstraße 34, 30167 Hannover, ausgestellt. Der Eintritt ist kostenfrei.
Die Fotografien der Ausstellung wurden im Rahmen mehrerer FotoVoz-Projekte von Menschen aus indigenen Gemeinschaften in Bolivien aufgenommen. Sie zeigen ihren Alltag, ihre Beziehung zu Land und Natur sowie die Veränderungen, die sie in ihren Lebensräumen erleben.
Zur Ausstellungseröffnung wird Jan Königshausen, Referent für Indigene Völker bei der GfbV, einen Einblick in die FotoVoz-Prozesse und Hintergründe der Ausstellung geben. Zudem gibt es eine Kurzfilmvorführung des Animationsfilms Abuela Grillo und einen Workshop zum Thema „Wasser“. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Bolivien aus der Perspektive indigener Menschen kennenzulernen und darüber nachzudenken, was die gezeigten Bilder mit unserem Leben in Deutschland zu tun haben.
Wann: 10. September 2026, 17 Uhr
Wo: Leibniz School of Education, Im Moore 11, 30167 Hannover
Eintritt: kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich
Die Veranstaltung und Ausstellung werden in Kooperation mit dem Bistum Hildesheim und der Leibniz Universität Hannover durchgeführt und von der Bingo-Umweltstiftung Niedersachsen unterstützt.

Jan Königshausen
Referent für Indigene Völker
Thematische Schwerpunkte:
- Kolumbien
- Bolivien
- Wayúu
E-Mail: j.koenigshausen@gfbv.de
Telefon: +49 551 49 906 14