Bald erfahren Sie hier mehr über Menschen, Regionen und Themen, die unsere Aufmerksamkeit brauchen.
Aktivist*innen riskieren weltweit ihre Freiheit, ihre Sicherheit – und oft ihr Leben. Der indigene Menschenrechtsverteidiger Benki Piyãko stellt sich seit Jahren mutig der Holzmafia im brasilianischen Regenwald entgegen. Durch sein Engagement befindet er sich in ständiger Lebensgefahr.
Er steht beispielhaft für Aktivist*innen weltweit, die starke, solidarische Verbündete brauchen.
Benki Piyãko. Foto: Eliane Fernandes / GfbV
Helfen Sie mit, Aktivist*innen zu schützen!
Das gelingt nur durch konsequentes Engagement. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie langfristigen Schutz für gefährdete Menschenrechtsverteidiger*innen. Tragen Sie bei, um:
Aktivist*innen vor Gewalt und Einschüchterung zu schützen
Menschenrechtsverletzungen öffentlich zu machen
Gemeinschaften zu stärken, die unter Druck stehen
Wofür wir uns einsetzen
Minderheiten & Indigene Völker stärken: Wir setzen uns weltweit für bedrohte Gemeinschaften ein – für Selbstbestimmung, Schutz und Teilhabe.
Menschenrechtsverletzungen sichtbar machen: Wir dokumentieren Unrecht, benennen es klar und bringen es in Öffentlichkeit, Politik und Medien. Sichtbarkeit schafft Schutz.
Völkermord verhindern & Menschen schützen: Wir erkennen Risiken frühzeitig, warnen vor Eskalationen und setzen uns entschlossen für den Schutz der Zivilbevölkerung ein. Gewalt beenden, für Gerechtigkeit und Versöhnung.
Menschenrechte für alle durchsetzen: Wir sind solidarisch mit Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen und stärken sie. Wir arbeiten für eine Politik ohne Doppelmoral, die Menschenrechte für alle garantiert. Solidarität und klare Haltung für Menschenrechte weltweit!
117,3 Millionen Menschen waren im Juni 2025 laut UNHCR Mid-Year Trends Report auf der Flucht – im Vergleich zu gerade einmal 15 bis 20 Millionen zum Ende des Kalten Krieges Anfang der 1990er Jahre. Verantwortlich für diesen sechsfachen Anstieg sind vor allem sich verstetigende Konflikte und der Klimawandel.
Wahlen in Bosnien und Herzegowina: GfbV warnt vor weiterer ethnonationaler Polarisierung
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) sieht im Ausgang der Wahlen in Bosnien und Herzegowina ein besorgniserregendes Signal für die politische Entwicklung des Landes. Obwohl Milorad Dodik aufgrund seiner rechtskräftigen Verurteilung selbst nicht mehr für ein öffentliches Amt kandidieren durfte, dominierte er den Wahlkampf in der Republika Srpska. Seine Partei SNSD liegt nach den vorläufigen Ergebnissen erneut deutlich vorne. Auch die SNSD-Kandidaten für das Staatspräsidium und das Präsidentenamt der Republika Srpska führen deutlich.
Gezielte Angriffe auf Minderheiten in Syrien: Anschlag auf Alawiten muss aufgeklärt werden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt den jüngsten Anschlag auf Angehörige der alawitischen Minderheit in Syrien und fordert eine internationale Untersuchung der Gewalttat.
Am Mittwochabend (30. September), wurden sieben Angehörige der alawitischen Minderheit in Zentral-Syrien, nordwestlich der Stadt Homs, erschossen. Vier weitere Personen wurden schwer verletzt.
Völkermord an den Rohingya vor dem höchsten Gericht der Welt: Was das IGH-Urteil bedeutet – und was Deutschland damit zu tun hat
In den kommenden Wochen wird der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag ein Urteil fällen, das in die Geschichtsbücher des Völkerrechts eingehen könnte. Im Mittelpunkt stehen die Rohingya, eine muslimische Minderheit aus Myanmar, und die Frage, ob Myanmar für Völkermord an der Gemeinschaft verantwortlich gemacht werden kann.
Syrien ist für Minderheiten weiterhin nicht sicher: Wunschdenken darf keine Grundlage für Asylentscheidungen sein
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt die deutsche Bundesregierung sowie die Landesregierungen vor massenhaften Abschiebungen nach Syrien. Insbesondere für Angehörige ethnischer und religiöser Minderheiten wie Drusen, Alawiten, Yeziden, Ismailiten, Christen und Kurden sei Syrien nach wie vor nicht sicher. Auch Menschen, die die neuen Machthaber kritisieren, seien gefährdet, unabhängig von ihrer ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit.