Bald erfahren Sie hier mehr über Menschen, Regionen und Themen, die unsere Aufmerksamkeit brauchen.
Aktivist*innen riskieren weltweit ihre Freiheit, ihre Sicherheit – und oft ihr Leben. Der indigene Menschenrechtsverteidiger Benki Piyãko stellt sich seit Jahren mutig der Holzmafia im brasilianischen Regenwald entgegen. Durch sein Engagement befindet er sich in ständiger Lebensgefahr.
Er steht beispielhaft für Aktivist*innen weltweit, die starke, solidarische Verbündete brauchen.
Benki Piyãko. Foto: Eliane Fernandes / GfbV
Helfen Sie mit, Aktivist*innen zu schützen!
Das gelingt nur durch konsequentes Engagement. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie langfristigen Schutz für gefährdete Menschenrechtsverteidiger*innen. Tragen Sie bei, um:
Aktivist*innen vor Gewalt und Einschüchterung zu schützen
Menschenrechtsverletzungen öffentlich zu machen
Gemeinschaften zu stärken, die unter Druck stehen
Wofür wir uns einsetzen
Minderheiten & Indigene Völker stärken: Wir setzen uns weltweit für bedrohte Gemeinschaften ein – für Selbstbestimmung, Schutz und Teilhabe.
Menschenrechtsverletzungen sichtbar machen: Wir dokumentieren Unrecht, benennen es klar und bringen es in Öffentlichkeit, Politik und Medien. Sichtbarkeit schafft Schutz.
Völkermord verhindern & Menschen schützen: Wir erkennen Risiken frühzeitig, warnen vor Eskalationen und setzen uns entschlossen für den Schutz der Zivilbevölkerung ein. Gewalt beenden, für Gerechtigkeit und Versöhnung.
Menschenrechte für alle durchsetzen: Wir sind solidarisch mit Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen und stärken sie. Wir arbeiten für eine Politik ohne Doppelmoral, die Menschenrechte für alle garantiert. Solidarität und klare Haltung für Menschenrechte weltweit!
Modell für fairen und gerechten Tourismus in Tansania: Maasai fordern grundlegenden Wandel
Wie kann Tourismus auf dem Land der Maasai gelingen, ohne ihre Rechte und Lebensgrundlagen zu gefährden? Darauf geben Maasai-Gemeinschaften mit einem eigenen Modell für fairen und gerechten Tourismus eine Antwort. Es wurde erstmals am gestrigen Dienstag, den 3. November, in Genf präsentiert. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), die an den zugrunde liegenden Recherchen beteiligt war, unterstützt die Forderungen nach einem grundlegenden Wandel der Tourismusbranche.
Menschenrechtsarbeit stärkt die Demokratie: Wie die Gesellschaft für bedrohte Völker Solidarität und Verständnis in Deutschland fördert
Einsatz für Menschenrechte bedeutet Einsatz für Solidarität und Empathie, gegen Rassismus, Hass, Diskriminierung und rechte Hetze. Menschenrechte sind das Fundament für eine von Gleichberechtigung, Freiheit und Offenheit getragene Gesellschaft.
Speisepläne im Amazonas-Regenwald: Ethnologische Einblicke in die yaguanische Küche
Das Amazonasgebiet ist für seinen Überfluss bekannt: für seine riesigen lianenbehangenen Kapokbäume, die Affenhorden, Tapire und Papageien, für Ananas, Bananen und Papaya. Vor diesem Hintergrund wundert es kaum, dass ein Großteil der Menschen im Amazonasgebiet bis zum heutigen Tag von den Erträgen der Wälder, Flüsse und Gärten lebt. Dies ist auch der Fall in den yaguanischen Ortschaften, in denen Theodor Borrmann für fast zwei Jahre gelebt hat.
Kritik an Freiheitspreis 2026: Menschenrechtler fordern Vergabe an Minderheiten Irans statt an Reza Pahlavi
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt, dass die Friedrich-Naumann-Stiftung (FNS) den Freiheitspreis 2026 am 7. November dem iranischen Volk widmen will. Die Entscheidung, den Sohn des 1979 gestürzten Schahs, Reza Pahlavi, als Vertreter des iranischen Volkes auszuzeichnen, verfehlt laut der Menschenrechtsorganisation jedoch das Ziel des Preises, diejenigen zu ehren, die im Iran für ihre Rechte, ihre Freiheit und eine offene und demokratische Gesellschaft eintreten. Auch die Aussage der FNS, dass Pahlavi den Preis nur „treuhänderisch“ entgegennehmen wird, entkräftigt die Kritik nicht.
Jemen: Not der Minderheiten darf nicht übersehen werden
Angesichts der eskalierenden Kämpfe im Jemen warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) davor, die am stärksten marginalisierten Bevölkerungsgruppen bei der humanitären Hilfe zu übersehen. Besonders gefährdet ist die Minderheit der Al-Muhamaschin, die seit Jahrzehnten unter systematischer Ausgrenzung und anhaltender institutioneller Diskriminierung leidet. Die GfbV fordert UN-Organisationen, internationale Hilfswerke und die Staatengemeinschaft auf, ihre Situation gezielt zu berücksichtigen.
Vertreibung für den Tourismus: Maasai-Vertreter aus Tansania stellen Vision für selbstbestimmten und nachhaltigen Tourismus vor
Zwei Vertreter der indigenen Maasai aus Tansania reisen im November durch Deutschland, Österreich, die Schweiz, Frankreich und Belgien, um auf die Vertreibung ihrer Gemeinschaft aufmerksam zu machen. Im Mittelpunkt der Gespräche und Veranstaltungen stehen die Auswirkungen von Tourismus und Naturschutz auf Gebiete der Maasai im Norden Tansanias, ihre Rechte auf Land und Selbstbestimmung und Menschenrechtsverletzungen.