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Minderheiten & Indigene Völker stärken: Wir setzen uns weltweit für bedrohte Gemeinschaften ein – für Selbstbestimmung, Schutz und Teilhabe.
Menschenrechtsverletzungen sichtbar machen: Wir dokumentieren Unrecht, benennen es klar und bringen es in Öffentlichkeit, Politik und Medien. Sichtbarkeit schafft Schutz.
Völkermord verhindern & Menschen schützen: Wir erkennen Risiken frühzeitig, warnen vor Eskalationen und setzen uns entschlossen für den Schutz der Zivilbevölkerung ein. Gewalt beenden, für Gerechtigkeit und Versöhnung.
Menschenrechte für alle durchsetzen: Wir sind solidarisch mit Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen und stärken sie. Wir arbeiten für eine Politik ohne Doppelmoral, die Menschenrechte für alle garantiert. Solidarität und klare Haltung für Menschenrechte weltweit!
Speisepläne im Amazonas-Regenwald: Ethnologische Einblicke in die yaguanische Küche
Das Amazonasgebiet ist für seinen Überfluss bekannt: für seine riesigen lianenbehangenen Kapokbäume, die Affenhorden, Tapire und Papageien, für Ananas, Bananen und Papaya. Vor diesem Hintergrund wundert es kaum, dass ein Großteil der Menschen im Amazonasgebiet bis zum heutigen Tag von den Erträgen der Wälder, Flüsse und Gärten lebt. Dies ist auch der Fall in den yaguanischen Ortschaften, in denen Theodor Borrmann für fast zwei Jahre gelebt hat.
Kritik an Freiheitspreis 2026: Menschenrechtler fordern Vergabe an Minderheiten Irans statt an Reza Pahlavi
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt, dass die Friedrich-Naumann-Stiftung (FNS) den Freiheitspreis 2026 am 7. November dem iranischen Volk widmen will. Die Entscheidung, den Sohn des 1979 gestürzten Schahs, Reza Pahlavi, als Vertreter des iranischen Volkes auszuzeichnen, verfehlt laut der Menschenrechtsorganisation jedoch das Ziel des Preises, diejenigen zu ehren, die im Iran für ihre Rechte, ihre Freiheit und eine offene und demokratische Gesellschaft eintreten. Auch die Aussage der FNS, dass Pahlavi den Preis nur „treuhänderisch“ entgegennehmen wird, entkräftigt die Kritik nicht.
Jemen: Not der Minderheiten darf nicht übersehen werden
Angesichts der eskalierenden Kämpfe im Jemen warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) davor, die am stärksten marginalisierten Bevölkerungsgruppen bei der humanitären Hilfe zu übersehen. Besonders gefährdet ist die Minderheit der Al-Muhamaschin, die seit Jahrzehnten unter systematischer Ausgrenzung und anhaltender institutioneller Diskriminierung leidet. Die GfbV fordert UN-Organisationen, internationale Hilfswerke und die Staatengemeinschaft auf, ihre Situation gezielt zu berücksichtigen.
Vertreibung für den Tourismus: Maasai-Vertreter aus Tansania stellen Vision für selbstbestimmten und nachhaltigen Tourismus vor
Zwei Vertreter der indigenen Maasai aus Tansania reisen im November durch Deutschland, Österreich, die Schweiz, Frankreich und Belgien, um auf die Vertreibung ihrer Gemeinschaft aufmerksam zu machen. Im Mittelpunkt der Gespräche und Veranstaltungen stehen die Auswirkungen von Tourismus und Naturschutz auf Gebiete der Maasai im Norden Tansanias, ihre Rechte auf Land und Selbstbestimmung und Menschenrechtsverletzungen.
Brasilien: Wahlsieg Lulas ist ein Erfolg für Demokratie und indigene Rechte
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wertet den Wahlsieg von Luiz Inácio Lula da Silva bei der brasilianischen Präsidentschaftswahl als wichtiges Signal für Demokratie, Menschenrechte und den Schutz des Amazonas. Lula setzte sich am Sonntag (25. Oktober) gegen den rechtsextremen Flávio Bolsonaro durch.
Anschlag auf Kirche in Jordanien: GfbV kritisiert Reaktion der jordanischen Regierung
Nach dem Terroranschlag auf eine christliche Trauergemeinde in Jordanien fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine lückenlose Aufklärung des Anschlags und kritisiert die Reaktion der jordanischen Regierung. Am Freitag, 23. Oktober, hatten bewaffnete Personen das Feuer auf eine christliche Trauergemeinde vor und in der griechisch-orthodoxen St.-Georgs-Kirche im jordanischen Dorf Hamoud im Gouvernement al-Karak eröffnet. Bei dem Anschlag wurden mindestens neun Menschen getötet und etwa 40 weitere verletzt.