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Minderheiten & Indigene Völker stärken: Wir setzen uns weltweit für bedrohte Gemeinschaften ein – für Selbstbestimmung, Schutz und Teilhabe.
Menschenrechtsverletzungen sichtbar machen: Wir dokumentieren Unrecht, benennen es klar und bringen es in Öffentlichkeit, Politik und Medien. Sichtbarkeit schafft Schutz.
Völkermord verhindern & Menschen schützen: Wir erkennen Risiken frühzeitig, warnen vor Eskalationen und setzen uns entschlossen für den Schutz der Zivilbevölkerung ein. Gewalt beenden, für Gerechtigkeit und Versöhnung.
Menschenrechte für alle durchsetzen: Wir sind solidarisch mit Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen und stärken sie. Wir arbeiten für eine Politik ohne Doppelmoral, die Menschenrechte für alle garantiert. Solidarität und klare Haltung für Menschenrechte weltweit!
Erneuter Angriff auf diesjährige Weimarer Menschenrechtspreisträgerin Olivia Bisa Tirko – GfbV und Stadt fordern Peru zu sofortigem Schutz auf
Nach einem Angriff auf die indigene Menschenrechtsverteidigerin und Präsidentin der autonomen Territorialregierung der Nación Chapra, Olivia Bisa Tirko, fordern die Stadt Weimar und die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirksamen Schutz. Die Menschenrechtsorganisation appelliert an die peruanischen Behörden, Schutzmaßnahmen für Bisa und ihre Familie zu ergreifen und den Angriff auf sie aufzuklären. Olivia Bisa Tirko wird in diesem Jahr auf Vorschlag der GfbV mit dem Weimarer Menschenrechtspreis ausgezeichnet.
Olivia Bisa Tirko war am Sonntag, den 6. September 2026, angegriffen und bedroht worden, wie die indigene Gemeinschaft Nación Chapra veröffentlichte.
Kritik an Besuch des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate: Merz muss Ende der Unterstützung für RSF-Miliz fordern
Zum Besuch von Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan am 10. und 11. September in Berlin erklärt Sarah Reinke, Geschäftsleiterin Menschenrechte der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV): „Wir verurteilen den Empfang von Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan durch Bundespräsident Steinmeier und Bundeskanzler Merz. Deutschland hofiert ein Regime, das im Sudan die RSF-Miliz finanziert und mit Waffen ausstattet. Ohne die Unterstützung der VAE könnten die Rapid Support Forces den Krieg nicht in dieser Grausamkeit und in diesem Ausmaß weiterführen. Die RSF sind für Völkermord, Kriegsverbrechen, schwere Menschenrechtsverletzungen und Vertreibung verantwortlich. Der Empfang untergräbt zugleich Deutschlands Bemühungen, die Zivilbevölkerung im Sudan zu schützen. Bundeskanzler Merz muss Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan unmissverständlich auffordern, die Unterstützung für die RSF einzustellen. Zugleich sollte er die VAE auffordern, ihren Einfluss zu nutzen, um den freien Zugang dringend benötigter humanitärer Hilfe für die notleidende Zivilbevölkerung im Sudan zu garantieren.“
Menschenrechtsaktion in Berlin (10.9.): Sudan – Keine Deals mit Kriegstreibern, Herr Bundeskanzler!
Anlässlich des Besuchs von Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan, Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), veranstaltet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine Kundgebung in Berlin. Dazu laden wir Sie herzlich ein:
Am Donnerstag, 10. September 2026, ab 14.30 Uhr, vor dem Hauptbahnhof, Washingtonplatz, Berlin.
UN-Menschenrechtsrat schränkt NGO-Beteiligung ein: „Menschenrechte sind kein Sparposten“
Zum Start der 63. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats am 7. September kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), dass dieser die Beteiligung der Zivilgesellschaft immer weiter einschränkt. Nichtregierungsorganisationen mit Konsultativstatus dürfen erneut höchstens drei schriftliche Stellungnahmen einreichen. Zuvor waren bis zu fünf möglich.
„Die Finanzkrise der Vereinten Nationen darf nicht zu einer Beteiligungskrise werden. Menschenrechte sind kein Sparposten“, erklärt Gerrit Hofert, UN-Koordinator der GfbV.
Keine Staatsehren für Ratko Mladić! GfbV appelliert an EU: Serbien darf verurteilten Kriegsverbrecher nicht staatlich ehren
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert die Europäische Union auf, die serbische Regierung unmissverständlich zum Verzicht auf staatliche und militärische Ehren für Ratko Mladić aufzufordern. Der wegen Völkermords, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen zu lebenslanger Haft verurteilte ehemalige bosnisch-serbische Armeechef soll am 7. September in Belgrad beigesetzt werden. Die GfbV hat deshalb einen Appell an führende Vertreterinnen und Vertreter der EU gerichtet.
Klimakrise aus indigener Perspektive: Ausstellung in Hannover (ab 10.9.)
Wie erleben indigene Gemeinschaften die Klimakrise? Welche Folgen haben Rohstoffabbau und politische Entscheidungen für ihre Lebensräume? Die Ausstellung „Ressourcen und Klimakrise aus indigener Perspektive“ der Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gibt Einblicke in diese Fragen. Am 10. September ab 17 Uhr wird sie in der Leibniz School of Education in Hannover mit einer Kurzfilmvorführung und anschließendem Workshop eröffnet.