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Minderheiten & Indigene Völker stärken: Wir setzen uns weltweit für bedrohte Gemeinschaften ein – für Selbstbestimmung, Schutz und Teilhabe.
Menschenrechtsverletzungen sichtbar machen: Wir dokumentieren Unrecht, benennen es klar und bringen es in Öffentlichkeit, Politik und Medien. Sichtbarkeit schafft Schutz.
Völkermord verhindern & Menschen schützen: Wir erkennen Risiken frühzeitig, warnen vor Eskalationen und setzen uns entschlossen für den Schutz der Zivilbevölkerung ein. Gewalt beenden, für Gerechtigkeit und Versöhnung.
Menschenrechte für alle durchsetzen: Wir sind solidarisch mit Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen und stärken sie. Wir arbeiten für eine Politik ohne Doppelmoral, die Menschenrechte für alle garantiert. Solidarität und klare Haltung für Menschenrechte weltweit!
Kurswechsel in Kolumbien: Welche Auswirkungen hat die Wahl auf die mehr als 100 Indigenen Völker?
Die Wahl von Abelardo de la Espriella zum neuen Präsidenten Kolumbiens markiert laut der Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen politischen Kurswechsel. Mit seinem Versprechen von mehr Sicherheit, einer stärkeren staatlichen Kontrolle und einer wirtschaftlichen Öffnung skizziere der rechte Hardliner ein politisches Projekt, in dem wenig Platz für ethnische Vielfalt, kollektive Rechte und das Recht Indigener Völker, über ihre Gebiete zu entscheiden, sei.
Weltregenwaldtag (22.06.): Wer den Amazonas retten will, muss seine Verteidiger schützen
Zum Weltregenwaldtag am 22. Juni erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) daran, dass der Schutz des Amazonas untrennbar mit dem Schutz der dort lebenden Indigenen Völker verbunden ist.
„Die Welt feiert indigene Gemeinschaften als Hüter des Regenwaldes. Gleichzeitig werden viele von ihnen bedroht, vertrieben oder ermordet. Wer den Regenwald erhalten will, muss die Menschen schützen, die ihn verteidigen“, erklärt Jan Königshausen, Referent für Indigene Völker der GfbV.
EU sollte Friedensnobelpreis zurückgeben: GfbV kritisiert neues Rückführungsgesetz und „Send them back“-Rufe im Europaparlament
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die Zustimmung des Europäischen Parlaments zur neuen EU-Rückführungsverordnung scharf. Besonders alarmierend seien die „Send them back“-Rufe, die nach der Abstimmung aus Teilen des rechten Lagers im Parlament zu hören waren. Beides mache sichtbar, wie weit sich die EU von den Werten entfernt hat, für die sie 2012 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.
Sechs Monate in Russland in Haft: Kritik an Isolation inhaftierter Menschenrechtsaktivistinnen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die gezielte Abschottung der seit sechs Monaten in Russland inhaftierten Menschenrechtsaktivistinnen Daria Egereva…
Vor VW-Hauptversammlung: Organisationen fordern Stopp von Kohlenstoffprojekt in Tansania
Anlässlich der Hauptversammlung der Volkswagen AG am 18. Juni 2026 erhöhen Menschenrechts- und Umweltorganisationen den Druck auf den Konzern: FIAN, Survival International, Misereor, GfbV sowie der Dachverband der Kritischen Aktionäre, fordern Volkswagen auf, das von ihnen finanzierte Kohlenstoffprojekt „Longido and Monduli Rangelands Carbon Project“ in Tansania zu stoppen. Die Organisationen werfen Volkswagen vor, seine Klimabilanz auf Kosten der Rechte indigener Maasai-Gemeinden verbessern zu wollen.
Abschiebeversuche des BAMF: Syrien ist für Minderheiten weiter gefährlich
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sowie die zuständigen Verwaltungsgerichte in Deutschland vor Abschiebungen von Angehörigen drusischer, alawitischer und christlicher Minderheiten nach Syrien. Insbesondere die Drusen befänden sich in akuter Gefahr durch das islamistische Regime in Damaskus sowie marodierende islamistische Banden.