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Regionalgruppe Berlin

Kontakt

Stefan Siebenrock

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Facebookseite der RG Berlin

Regionalgruppentreffen

Wir treffen uns für gewöhnlich jeden letzten Montag im Monat um 19:00 Uhr. Interessierte sind bei unseren Treffen immer herzlich willkommen!

Als Nachwirkung von Corona finden die Treffen unregelmäßig und an unterschiedlichen Orten statt. Bitte schreiben Sie unserem Kontakt.

Schwerpunkte der Regionalgruppe Berlin

Die Regionalgruppe Berlin der Gesellschaft für bedrohte Völker organisiert und beteiligt sich vielfältig an Aktionen, Demonstrationen und Protesten. Dabei arbeiten wir eng mit dem Berliner Büro und der Göttinger Geschäftsstelle zusammen. In den letzten Jahren waren wir regelmäßig auf Veranstaltungen wie dem Karneval der Kulturen oder Markt der Kontinente beteiligt

Die koreanische Geschichte begann in der Mandschurei und auf der koreanischen Halbinsel. Bereits vor 700.000 Jahren begannen Menschen dieses Gebiet zu besiedeln. 1910 – 1945 beherrschte Japan das Land als Kolonie. Das Land wurde ausgebeutet, die koreanische Kultur unterdrückt.

Japan beging während des 2. Weltkrieges Kriegsverbrechen in seiner Region. Diese sind in großen Teilen bisher weder eingestanden noch aufgearbeitet. Opfer und Teile der japanischen Zivilgesellschaft fordern das bis heute. Es belastet bis heute politische Beziehungen. Frauen aus Korea wurden als Sexsklavinnen missbraucht, Die Erinnerung daran fällt auch in Deutschland schwer, so mußte eine Figur, die an diese Frauen erinnert, in Berlin-Mitte abgebaut werden. Vorher durfte sie schon weder in Kassel noch Freiburg gedenken. Die Aufstellung der Figur anlässlich der Ausstellung „Die 3. Welt im 2. Weltkrieg“  war auch in Köln von Schwierigkeiten begleitet. Seit dem 22. Januar 2026 ist die Friedensstatue „Ari“ für die Dauer eines Jahres zu Gast am ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik in Berlin

Koreaner starben als Soldaten oder Kriegsgefangene für die japanische Armee, in medizinischen Versuchen, als Zwangsarbeiter. Viele Menschen aus Korea starben als Opfer der Atombomben weil sie an den Tagen der Abwürfe als Zwangsarbeiter in Hiroshima oder Nagasaki waren. Der 2. Weltkrieg endete mit Japans Kapitulation am 15.08.1945. Das war auch das Ende von Korea als Kolonie Japans.

Film Korea – geteiltes Land . Aus der Reihe „Planet Wissen“. SWR 2015. 55 Min.

Die Teilung in zwei Länder – Nord- und Südkorea – beruhte auf der Absprache, dass die Sowjetunion und USA zunächst je ein Teil des Landes verwalten. Staatsgründung der Republik Korea, also Südkorea war der 15.08.1948. Am 09.09.1948 gründete sich die Demokratische Volksrepublik Korea, also Nordkorea. 1950 bis 1953 herrschte der Korea – Krieg. TV-Dokumentation „Korea – der vergessene Krieg“ Sendetermine.

Seitdem ist die Teilung in Nord-und Südkorea zementiert. Die Grenze zwischen Nord- und Südkorea nennt sich DMZ, die „Demilitarisierte Zone“. In Wahrheit ist sie so hoch aufgerüstet wie es nur geht. Der Grenzstreifen ist teils Niemandsland. 1965 konnte dort mit Genehmigung des U.S. -Militärs ein Film gedreht werden. Der ganze Irrsinn erlebt von zwei Kindern. Film DMZ RoK 1965 61 Min. Koreanisch englische Untertitel.

Sich selber überlassen kehrt in den Gremzstreifen eine reiche (Deutsche Welle 4 min) Tier- und Pflanzenwelt zurück („Leben in der verbotenen Zone“ 50 min).
 

Die Gesellschaft für bedrohte Völker beobachtet die Entwicklung der Menschenrechte in Nordkorea, für Koreaner außerhalb Koreas und in Südkorea. Seit 1993 hat die GfbV beratenden Status beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (UN) und legt ihm regelmäßig Stellungnahmen vor.

Grundlage der Menschenrechte sind die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vom 10.12.48 und danach abgeschlossene Menschenrechtsabkommen der Vereinten Nationen. Nord – bzw. Südkorea sind seit 1991 Mitglieder der Vereinten Nationen.

Zur Menschenrechtslage von

NORDKOREA
KOREANER AUßERHALB KOREA
SÜDKOREA

MONTAG, 23. MAI 2022 19:00 BIS 21:00

Indigene Kämpfe für Klimagerechtigkeit und Menschenrechte

Brasilianische Aktivistinnen berichten

Agrarkonzerne verdrängen indigene Gruppen aus ihren Lebensräumen in Brasilien. Die industrielle Landwirtschaft tritt an die Stelle von Anbauflächen für Grundnahrungsmittel, vergiftet Menschen durch den Einsatz teils hochgefährlicher Pestizide und trägt zudem erheblich zur globalen Klimakrise bei. Zu den Profiteuren gehören auch europäische Supermarktketten, die durch ihre Marktmacht Einkaufpreise drücken können.

Aquarium am Südblock

Skalitzer Str. 6
10999 Berlin

Veranstalter: u.a. Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), INKOTA – netzwerk, mehr auf facebook


Freitag, 4. Februar 2022 11 – 13 Uhr

Mahnwache zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking

Am Freitag, 4. Februar 2022 werden in Peking die Olympischen Winterspiele pompös eröffnet, obwohl gleichzeitig hundertausende Uigur*innen in Umerziehungslagern festgehalten werden. Es ist ein Skandal, dass diese Spiele, trotz massiver Menschenrechtsverletzungen in China stattfinden.

Pariser Platz – vor dem Brandenburger Tor / Berlin
S-Bahnhof Brandenburger Tor

Angesichts der Verbrechen an Uiguren, Tibetern, Kasachen, Mongolen, Hongkongern und chinesischen Menschenrechtsverteidigern darf es kein Schweigen geben. Der vom IOC beschworene „Olympische Friede“ muss auch für die Opfer der chinesischen Regierung gelten. Diese muss ihre Politik der Internierungslager, Familientrennungen, Zwangssterilisierungen von uigurischen Frauen, Zerstörung von tibetischen Klöstern und die Verfolgung der Zivilgesellschaft in Hongkong beenden. 
www.gfbv.de/de/news/olympische-winterspiele-protest-in-berlin-und-muenchen-04022022-10705/


Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns unterstützen – Gemeinsam wollen wir erreichen, dass das Schicksal der Uigur*innen und andere Nationalitäten in China nicht in Vergessentheit gerät.


Do, 18.11.21 18.00 Uhr

Uiguren – Zwei Augenzeug*innen berichten aus Umerziehungslagern

In den Lagern Chinas

Die Uigurin Gulbahar Haitiwaji und die ethnische Usbekin Qelbinur Sidik haben die Umerziehungslager der chinesischen Regierung in Xinjiang/Ostturkestan von innen gesehen. Seit 2017 wurden schätzungsweise 1,8 Millionen Mitglieder der muslimischen Volksgruppen der Uiguren, Kasachen, Kirgisen und Usbeken willkürlich in die Lager geschickt, in denen sie mit Gehirnwäsche, Folter und Zwangsarbeit zu linientreuen Staatsbürgern gemacht werden sollen. Die chinesische Regierung hat die Existenz der Lager zuerst geleugnet, sie aber dann angesichts vieler Berichte von Überlebenden und Menschenrechtsorganisationen beschönigend als ‚Ausbildungsstätten‘ bezeichnet.


Do, 18.11.21  18.00 Uhr

KiJuKuZ – Alte Feuerwache
Axel-Springer-Str. 40/41
10969 Berlin

Eintritt frei.


19. September – 07. November 2021

Glaubensverfolgung früher und heute – Ausstellung

Über die koptisch-christliche Minderheit in Ägypten, die uigurischen Muslime in China, die yezidische Glaubensgemeinschaft im Nahen Osten, muslimische Rohingya und andere Glaubensgemeinschaften. Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht.

Die Vereinten Nationen gründeten sich 1945. Im Dezember 1948 verkündeten sie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Diese gelten für alle und jede*n, jederzeit und überall. Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht. Andere sind Pressefreiheit, das Recht auf Leben, das Verbot der Folter, Verbot der Sklaverei, Meinungsfreiheit. das Recht auf Staatsangehörigkeit, das Recht in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen und 22 Menschenrechte mehr. Die Vereinten Nationen zählen 193 Staaten. Sie verpflichten sich auf die Menschenrechte. Darunter Afghanistan, Ägypten, China, Myanmar, Syrien. Beide Deutschland wurden 1973 Mitglied. Nur wenige Staaten gehören nicht den Vereinten Nationen an.

Kirche der Evangelischen Kapernaum-Gemeinde

Berlin – Wedding
Seestraße 34
13353 Berlin

kapernaum-berlin.de

Geöffnet Mi 16.00 bis 18.30 Uhr sowie vor und nach den Gottesdiensten (meist 10.30 bis 11.00 und 11.45 bis 12.15 Uhr).

Eine Zusammenarbeit der Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. – Regionalgruppe Berlin und der Evangelischen Kapernaum Gemeinde Berlin


14. Juni 2018

Kampf der Nachfahren der nordamerikanischen Indianer für das Überleben ihrer Bisons

Gemeinsam mit dem „Zusammenschluss der Unterstützer der Nordamerikanischen Indianer“, dem ASNAI e.V., wird die RG am kommenden Donnerstag, den 14. Juni 2018, in der Kreuzberger Axel-Springer-Str. 40 in 10696 Berlin folgende Veranstaltung abhalten:

Mike Mease aus Nordamerika, ein Kämpfer in dieser Sache schon seit über 20 Jahren, wird vortragen, dass Bisons nicht nur schützenswerte Tiere sind, sondern für die dort lebenden Nachkommen der Ureinwohner sehr vieles sind, Kultur, Überleben, Tradition und noch vieles mehr.

Hier unter dem folgenden Link:

http://www.buffalofieldcampaign.org/