Neues Memorandum warnt vor Verschärfung der Menschenrechtslage in China
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt in einem neuen Memorandum vor einer Verschärfung der Menschenrechtslage in China und richtet vor der Münchner Sicherheitskonferenz einen Appell an teilnehmende deutsche Politiker, sich in Gesprächen mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi für die Rechte ethnischer und religiöser Minderheiten in China einzusetzen.
Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte (10. Dezember) appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die Bundesregierung, sich verstärkt für die Freilassung von politischen Gefangenen, insbesondere von unrechtmäßig inhaftierten Krimtataren, einzusetzen.
„Völkermord an den Masalit in Darfur und systematische Verletzungen des humanitären Völkerrechts sind völkerrechtlich relevante schwere Verbrechen, die wir als Bilanz nach einem Jahr Krieg im Sudan…
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) veröffentlicht heute ihren Report „Die Maasai in Tansania – Vertrieben für den Naturschutz“. Auf Basis von Interviews mit betroffenen Maasai beleuchtet der Report die deutsche Beteiligung an Menschenrechtsverletzungen, die ganz aktuell an diesem indigenen Volk im Norden Tansanias verübt werden. Der Bericht deckt auf, wie Projektpartner der deutschen Entwicklungszusammenarbeit direkt zur prekären Versorgungslage und den Vertreibungen beitragen.
Die vor 75 Jahren von den Vereinten Nationen verabschiedete Konvention zur Verhütung und Bestrafung von Völkermord hat ihr Ziel nicht erreicht. „Millionen von Menschen sind seit 1948 mit der Absicht getötet worden, ihre Volksgruppe oder Religionsgemeinschaft ganz oder teilweise zu vernichten“, bilanziert die Gesellschaft für bedrohte Völker in einem heute veröffentlichten Memorandum.
Illegaler Bau einer Landstraße auf indigenen Gebieten
Im August 2021 sind zwei Traktoren einer Holzfirma ohne jegliche Erlaubnis in das Territorium der Asháninka aus der Gemeinschaft Sawawo (Peru) eingedrungen. Die Holzfirma versucht illegal eine Stra…
„Es ist in besonderem Maße unangebracht, dass sich Chinesische Kommunisten, die ausdrücklich die Idee früherer und zukünftiger Leben ablehnen, […] sich in das System der Reinkarnation und besonde…
Ein neuer Bericht des Internationalen Komitees der indigenen Völker Russlands (ICIPR) beleuchtet die Auswirkungen, die der russische Angriff auf die Ukraine für die indigenen Völker der Region hat….
Die Banyamulenge im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind fast täglich Gewalt und Bedrohungen ausgesetzt. Über 100 bewaffnete Milizen sind in der Region aktiv, die kongolesische Armee soll mit einigen von ihnen kooperieren. MONUSCO, die teuerste UN-Mission aller Zeiten, schaut tatenlos zu, wenn Menschen vertrieben und getötet, Dörfer niedergebrannt und massenhaft Rinder gestohlen werden. Die äußerst prekäre Lage dieser Minderheit hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) recherchiert und veröffentlicht am heutigen „Africa Day“ den Report „Die Banyamulenge – Eine Minderheit als geopolitischer Spielball“.