Herausforderungen für Deutschlands Engagement im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen 2013-2015
Memorandum: Deutschland im UN-Menschenrechtsrat
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Die Bundesrepublik Deutschland wird von 2013 bis 2015 zum zweiten Mal dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN) angehören. 127 Mitgliedsstaaten stimmten in der UN-Generalversammlung am 12. November 2012 dafür. Der aus 47 Mitgliedsstaaten gebildete Menschenrechtsrat ist den Ausschüssen der UN-Generalversammlung gleichgestellt und das bedeutendste Menschenrechtsgremium der Weltorganisation. Jährlich tagt er während zehn Wochen in drei Sitzungsperioden in Genf. Die nächste und 22. Sitzungsperiode des Menschenrechtsrates beginnt am 25. Februar 2013 und dauert bis zum 22. März 2013.
Für die Bundesrepublik Deutschland ist die Neuwahl ein bedeutender Prestigeerfolg. Er unterstreicht, wie sehr ihr Engagement für Menschenrechte weltweit geschätzt wird. Schon von Gründungsjahr des Gremiums 2006 bis 2009 war Deutschland in dem Rat vertreten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen Tausende Kinder aus dem nördlichen Ostpreußen vor Hunger und Gewalt ins benachbarte Litauen. Viele überlebten nur, weil sie sich als sogenannte „Wolfskinder“ allein durchschlugen. Ihr Leid wurde lange marginalisiert. Wir präsentierrn eine neue, dreisprachige Publikation (deutsch, englisch, litauisch), die den aktuellen Forschungs- und Rezeptionsstand erstmals vergleichend im europäischen Kontext zugänglich macht.
Die GfbV engagiert sich seit 2011 für die Wolfskinder. Mit ihrer Kampagne trug sie dazu bei, dass die Bundesregierung den Betroffenen 2017 ein besonderes Kriegsfolgenschicksal attestierte und Anerkennungsleistungen beantragt werden konnten. Diese Publikation soll das Bewusstsein für die langfristigen Folgen von Krieg und Vertreibung schärfen und eine Brücke zu gegenwärtigen Debatten über Kinderrechte, humanitären Schutz und gesellschaftliche Verantwortung schlagen.
Ein Jahr nach den Massakern an den Alawiten in Syrien (7.3.) – Humanitäre Lage alarmierend
Zum ersten Jahrestag der Massaker an Syriens alawitischer Bevölkerung am 7. März veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen Reisebericht ihres Nahostreferenten Dr. Kamal Sido. Er besuchte im April 2025 alawitische Städte und Dörfer, etwa einen Monat nach Beginn der Angriffe des neuen sunnitisch-islamistischen Regimes auf die Alawiten.