AktuellesPublikationenMenschenrechtsreport Nr. 75: Die Menschenrechtslage in Hamburgs Partnerstadt Shanghai
In Hamburgs chinesischer Partnerstadt Shanghai halten schwere Menschenrechtsverletzungen weiter an.
Menschenrechtsreport Nr. 75: Die Menschenrechtslage in Hamburgs Partnerstadt Shanghai
# China# Menschenrechtsreport# Reporte/Memoranden
In Hamburgs chinesischer Partnerstadt Shanghai halten schwere Menschenrechtsverletzungen weiter an. In diesem Menschenrechtsreport werden 187 Einzelfälle von Bürgerinnen und Bürgern Shanghais aus den Jahren 2013/2014 dokumentiert, deren in chinesischen Gesetzen verbriefte Menschenrechte massiv verletzt wurden. So wurde Professoren der Universität aufgrund ihres Eintretens für Rechtsstaatlichkeit die Lehrerlaubnis entzogen, Rechtsanwälte verloren ihre Zulassung als Anwalt und wurden inhaftiert, weil sie Bürgerrechtler vor Gericht verteidigten, Bischöfe und Priester wurden monatelang unter Hausarrest gestellt und Bürgerrechtler wurden systematisch eingeschüchtert und in unfairen Gerichtsverfahren zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.
Ein Jahr nach den Massakern an den Alawiten in Syrien (7.3.) – Humanitäre Lage alarmierend
Zum ersten Jahrestag der Massaker an Syriens alawitischer Bevölkerung am 7. März veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen Reisebericht ihres Nahostreferenten Dr. Kamal Sido. Er besuchte im April 2025 alawitische Städte und Dörfer, etwa einen Monat nach Beginn der Angriffe des neuen sunnitisch-islamistischen Regimes auf die Alawiten.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) veröffentlicht heute das Dossier „Beiträge zum Völkerstrafrecht von Claus Kreß“. Die darin gesammelten Texte setzen sich mit den gravierenden Angriffen auf das internationale Völkerrecht der vergangenen Jahre auseinander. Jasna Causevic, GfbV-Referentin für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung, erklärt zur Bedeutung der Publikation: „Das ‚Recht des Stärkeren‘ droht sich durchzusetzen, das Völkerrecht gerät aus den Fugen. Der Schutz der Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit, die eigentlich der Maßstab für das Handeln der Regierenden sein sollten, bleiben zunehmend auf der Strecke.“