Radio Corax-Interview mit GfbV-Mitarbeiter Kaan Orhon
Staatenlosigkeit, staatliche Repression und die Rohingya in Burma
# Reporte/Memoranden
Die Vereinten Nationen wollen in den nächsten 10 Jahren allen staatenlosen Menschen eine Staatsangehörigkeit verschaffen. Weltweit sind derzeit etwa 10 Millionen Menschen staatenlos. Sie besitzen keinen Anspruch auf Bürgerrechte. Ihre Staatenlosigkeit ist oft genug Ausdruck staatlicher Repression.
Die Bevölkerungsgruppe der Rohingya in Burma ist ebenfalls von staatlich gewollter Staatenlosigkeit und Repressionen betroffen. Mindestens eine Million von ihnen lebt in Burma, Zehntausende sind in angrenzende Länder geflohen.
Über die Situation der Rohingya hat Radio Corax mit unserem GfbV-Mitarbeiter Kaan Orhon gesprochen.
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Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen Tausende Kinder aus dem nördlichen Ostpreußen vor Hunger und Gewalt ins benachbarte Litauen. Viele überlebten nur, weil sie sich als sogenannte „Wolfskinder“ allein durchschlugen. Ihr Leid wurde lange marginalisiert. Wir präsentieren eine neue, dreisprachige Publikation (deutsch, englisch, litauisch), die den aktuellen Forschungs- und Rezeptionsstand erstmals vergleichend im europäischen Kontext zugänglich macht.
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Zum ersten Jahrestag der Massaker an Syriens alawitischer Bevölkerung am 7. März veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen Reisebericht ihres Nahostreferenten Dr. Kamal Sido. Er besuchte im April 2025 alawitische Städte und Dörfer, etwa einen Monat nach Beginn der Angriffe des neuen sunnitisch-islamistischen Regimes auf die Alawiten.