Erstellt von Brot für die Welt, der Burma-Initiative der Stiftung Asienhaus, Human Rights Watch, MISEREOR, terre des hommes, GfbV und der Welthungerhilfe
Gemeinsam mit Brot für die Welt, der Burma-Initiative der Stiftung Asienhaus, Human Rights Watch, MISEREOR, terre des hommes und der Welthungerhilfe hat die Gesellschaft für bedrohte Völker ein 14-seitiges Faktenpapier zu Myanmar/Burma erstellt. In ihm werden die Ursachen und Auswirkungen verschiedener innen- und außenpolitischer Aspekte Burmas analysiert. Die Hintergründe zur großen Bedeutung der bevorstehenden Wahlen für die Zukunft des Landes führen dabei in das Faktenpapier ein, in dem auch Themen wie Zwangsarbeit, Bildung, Gesundheit, Landrechte, Kindersoldaten und Pressefreiheit zu finden sind. Darüber hinaus werden ethnische Konflikte, der Friedensprozess und die Rohingya-Frage aufgegriffen. Burma gilt als einer der ethnisch heterogensten Staaten weltweit und die ethnische Vielfalt stellt neben der Religionszugehörigkeit bis heute ein trennendes Element im Land dar.
Das Faktenpapier können Sie sich kostenlos herunterladen: Download
Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen Tausende Kinder aus dem nördlichen Ostpreußen vor Hunger und Gewalt ins benachbarte Litauen. Viele überlebten nur, weil sie sich als sogenannte „Wolfskinder“ allein durchschlugen. Ihr Leid wurde lange marginalisiert. Wir präsentierrn eine neue, dreisprachige Publikation (deutsch, englisch, litauisch), die den aktuellen Forschungs- und Rezeptionsstand erstmals vergleichend im europäischen Kontext zugänglich macht.
Die GfbV engagiert sich seit 2011 für die Wolfskinder. Mit ihrer Kampagne trug sie dazu bei, dass die Bundesregierung den Betroffenen 2017 ein besonderes Kriegsfolgenschicksal attestierte und Anerkennungsleistungen beantragt werden konnten. Diese Publikation soll das Bewusstsein für die langfristigen Folgen von Krieg und Vertreibung schärfen und eine Brücke zu gegenwärtigen Debatten über Kinderrechte, humanitären Schutz und gesellschaftliche Verantwortung schlagen.
Ein Jahr nach den Massakern an den Alawiten in Syrien (7.3.) – Humanitäre Lage alarmierend
Zum ersten Jahrestag der Massaker an Syriens alawitischer Bevölkerung am 7. März veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen Reisebericht ihres Nahostreferenten Dr. Kamal Sido. Er besuchte im April 2025 alawitische Städte und Dörfer, etwa einen Monat nach Beginn der Angriffe des neuen sunnitisch-islamistischen Regimes auf die Alawiten.