Erstellt von Brot für die Welt, der Burma-Initiative der Stiftung Asienhaus, Human Rights Watch, MISEREOR, terre des hommes, GfbV und der Welthungerhilfe
Gemeinsam mit Brot für die Welt, der Burma-Initiative der Stiftung Asienhaus, Human Rights Watch, MISEREOR, terre des hommes und der Welthungerhilfe hat die Gesellschaft für bedrohte Völker ein 14-seitiges Faktenpapier zu Myanmar/Burma erstellt. In ihm werden die Ursachen und Auswirkungen verschiedener innen- und außenpolitischer Aspekte Burmas analysiert. Die Hintergründe zur großen Bedeutung der bevorstehenden Wahlen für die Zukunft des Landes führen dabei in das Faktenpapier ein, in dem auch Themen wie Zwangsarbeit, Bildung, Gesundheit, Landrechte, Kindersoldaten und Pressefreiheit zu finden sind. Darüber hinaus werden ethnische Konflikte, der Friedensprozess und die Rohingya-Frage aufgegriffen. Burma gilt als einer der ethnisch heterogensten Staaten weltweit und die ethnische Vielfalt stellt neben der Religionszugehörigkeit bis heute ein trennendes Element im Land dar.
Das Faktenpapier können Sie sich kostenlos herunterladen: Download
Ein Jahr nach den Massakern an den Alawiten in Syrien (7.3.) – Humanitäre Lage alarmierend
Zum ersten Jahrestag der Massaker an Syriens alawitischer Bevölkerung am 7. März veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen Reisebericht ihres Nahostreferenten Dr. Kamal Sido. Er besuchte im April 2025 alawitische Städte und Dörfer, etwa einen Monat nach Beginn der Angriffe des neuen sunnitisch-islamistischen Regimes auf die Alawiten.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) veröffentlicht heute das Dossier „Beiträge zum Völkerstrafrecht von Claus Kreß“. Die darin gesammelten Texte setzen sich mit den gravierenden Angriffen auf das internationale Völkerrecht der vergangenen Jahre auseinander. Jasna Causevic, GfbV-Referentin für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung, erklärt zur Bedeutung der Publikation: „Das ‚Recht des Stärkeren‘ droht sich durchzusetzen, das Völkerrecht gerät aus den Fugen. Der Schutz der Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit, die eigentlich der Maßstab für das Handeln der Regierenden sein sollten, bleiben zunehmend auf der Strecke.“