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Region: Bhutan

Bhutan soll Zwangsausgebürgerte wieder aufnehmen

Mehr als 100.000 Süd-Bhutanesen mussten seit 1985 aus ihrer Heimat fliehen, nachdem ein neues Staatsbürgerschaftsgesetz erlassen worden war. Seitdem wurde nur noch als Bürger anerkannt, wer nachweisen konnte, dass Mutter und Vater Staatsangehörige waren, und Steuerquittungen aus den Jahren vor 1958 vorlegen konnte.

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Bhutans neue Regierung soll 100.000 Zwangsausgebürgerte wieder aufnehmen

Bhutans neue Regierung soll den mehr als 100.000 zwangsausgebürgerten Süd-Bhutanesen die Wiederaufnahme anbieten und diese in ihrer Mehrheit sehr verzweifelten Menschen so am „Brutto-Nationalglück“ teilhaben lassen. Dies hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag anlässlich der Einsetzung der neu gewählten Regierung in dem Königreich gefordert. Ein Land, das die Zufriedenheit seiner Bürger zum Staatsziel erklärt und das „Brutto-Nationalglück“ sogar in der Verfassung verankert, sollte nicht vom Elend willkürlich Ausgebürgerter profitieren.

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