Am morgigen Donnerstag wird Ferdinand „Bongbong“ Marcos Jr. sein Amt als Präsident der Philippinen antreten. Die Gesellschaft für bedrohte Völker erwartet vom Sohn des ehemaligen Diktators Ferdinand Marcos eine Fortsetzung der blutigen Unterdrückungspolitik seines Amtsvorgängers Rodrigo Duterte.
ILO-Konvention 169 tritt für Deutschland in Kraft (23.6.)
In Deutschland tritt am 23. Juni 2022 die Ratifizierung der ILO-Konvention 169 in Kraft. Mit dem Beitritt sendet Deutschland ein wichtiges Signal. Doch dem Beitritt mit großem Symbolgehalt müssen nun auch konkrete Taten folgen. Der Koordinationskreis ILO 169 appelliert an die Deutsche Bundesregierung, noch in dieser Legislaturperiode eine ressortübergreifende Strategie zum Schutz der Rechte indigener Völker zu erarbeiten und konsequent umzusetzen.
Trauer um Zara Alvarez:
• Philippinische Menschenrechtsverteidigerin am 17.8. von Unbekannten ermordet
• Jahrelange Repressalien durch den philippinischen Staat
• Philippinen eines der tödlichsten Länder für Engagierte
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Terroranschlag islamistischer Extremisten auf die katholische Kathedrale auf der Insel Jolo im Süden der Philippinen verurteilt. Foto: LauterGold via Flickr CC BY-NC 2.0
Terroranschlag auf den Philippinen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Terroranschlag islamistischer Extremisten auf die katholische Kathedrale auf der Insel Jolo im Süden der Philippinen verurteilt.
Auch die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) sieht in dem Referendum die Chance, nach dem gewaltsamen Tod von mehr als 120.000 Menschen Mindanao endlich zu befrieden und den Terror islamistischer Gruppen einzudämmen. Vor allem begrüßten die Menschenrechtler, dass im Falle einer Autonomielösung auch die Rechte der indigenen Lumad anerkannt werden sollen. Sie leiden besonders unter der Gewalt und Übergriffen von Soldaten, Milizen und bewaffneten Rebellen. Foto: Andy Enero via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Philippinen: Katholische Bischöfe votieren für Autonomie für muslimische Region
Katholische Bischöfe auf den Philippinen hoffen, dass die heutige Volksabstimmung über die Einführung einer umfassenden Autonomie für die überwiegend muslimische Region Bangsamoro zu mehr Frieden und Menschenrechten auf der seit vielen Jahrzehnten umkämpften Insel Mindanao führen wird.
Der "Women's Memorial March" zum Schutz indigener Frauen in Vancouver. Die GfbV fordert einen besseren Schutz indigener MenschenrechtlerInnen. Es muss eine internationale Konvention zu ihrer Sicherheit entwickelt werden. Bild: kennymcdonald/Vancouver via Flickr CC BY-NC 2.0
Internationaler Tag der indigenen Völker (9. August)
Weltweit nimmt die Gewalt gegen indigene Menschenrechtsverteidiger zu. Darauf weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des Internationalen Tages der indigenen Völker (9. August) hin.
Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat angekündigt, sein Staat werde sich mit sofortiger Wirkung aus dem Internationalen Strafgerichtshofs zurückziehen. Foto: Public Domain
Rückzug der Philippinen vom Internationalen Strafgerichtshof
Nach dem angekündigten Rückzug der Philippinen vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Engagement Deutschlands für den weltweiten Kampf gegen Straflosigkeit gefordert.
In Darfur dürfe die Zahl der Blauhelmsoldaten nicht verringert werden, sonst würden Flüchtlinge und Dorfgemeinschaften noch größeren Gefahren ausgesetzt, forderte der GfbV-Direktor Ulrich Delius. Foto: MINUSMA via Flickr
Internationaler Tag für die Beseitigung sexualisierter Gewalt in bewaffneten Konflikten (19.6.)
Anlässlich des Internationalen Tages für die Beseitigung sexualisierter Gewalt in bewaffneten Konflikten (19.6.) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag von der internationalen Staatengemeinschaft mehr Anstrengungen zum Schutz von Frauen und Mädchen in kriegerischen Auseinandersetzungen gefordert.