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Region: Sibirien

Ein Jahr nach dem Nornickel-Unfall (29.5.)

Ein Jahr nach dem Nornickel-Unfall (29.5.):
• Soziale Verwerfungen innerhalb der indigenen Gemeinden
• Entschädigungszahlungen nur über staatsnahe Organisation
• Kritische Indigene vor Ort wurden nicht angehört und sind von Repressalien betroffen

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Neues Kohleprojekt in Sibirien

Kohleprojekt in Sibirien schadet Indigenen:
• Geplante Mine auf Taimyr zeigt rückwärtsgewandte Energiepolitik
• Infrastruktur beeinträchtigt Rentiere, von denen indigene Nganasanen, Dolganer, Ewenken und Nentzen leben
• Taimyr gilt als wichtige Durchgangsstation für Zugvögel

# Pressemitteilungen

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Menschenrechtler fordern inklusive Klima-Forschung
Indigene Völker sind oft die ersten, die unter den dramatischen Folgen des Klimawandels zu leiden haben. Der Schamane Alexander Gabyshev (Foto) wurde im September 2019 verhaftet, als er zu Fuß von Sibirien nach Moskau lief, um "negative Geister" bei Präsident Putin auszutreiben. Die viel beachtete Verzweiflungstat sei ein Hilferuf, der deutlich die katastrophale Lage der indigenen Völker in Sibirien zeige. Bild: Ybelov via Wikimedia (CC BY-SA 4.0)

Menschenrechtler fordern inklusive Klima-Forschung

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine stärkere Berücksichtigung indigener Völker in der Klima-Forschung gefordert. „Forschungsprogramme zum Klimawandel müssen inklusiver sein und auch das Wissen indigener Völker mehr berücksichtigen. Denn sie erleben schon seit Jahren die Folgen des Klimawandels“, erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.

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USA ziehen sich von Welt-Klimavertrag zurück
In Amazonien trocknen wegen des Klimawandels die Flüsse aus, sodass die vom Fischfang lebenden Ureinwohner keine Fische mehr finden. Foto: Shever via Flickr

USA ziehen sich von Welt-Klimavertrag zurück

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft US-Präsident Donald Trump vor, mit seinem Rückzug vom Welt-Klimavertrag das Überleben von Dutzenden indigenen Völkern zu gefährden.

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Internationaler Tag der Mutter Erde (22.4.): „Weltkrieg“ gegen indigene Völker
Wirtschaftsunternehmen und Regierungen wollen sich den Zugriff auf begehrte Rohstoffe aus den Gebieten indigener Völker sichern. Foto: Next Nature Network

Internationaler Tag der Mutter Erde (22.4.): „Weltkrieg“ gegen indigene Völker

Zum Internationalen Tag der Mutter Erde (22.4.) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor der systematischen Zerstörung der Lebensgrundlage der rund 5.000 indigenen Völker der Welt gewarnt.

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Indigene Gemeinschaften durch Klimawandel von neuen Krankheiten bedroht
In Westsibirien ist Ende Juli aufgrund einer ungewöhnlichen Hitzewelle mit Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius zum ersten Mal seit 1941 Milzbrand ausgebrochen. Foto links: Miles Sabin via Flickr; Foto rechts: John Pannell via Flickr

Indigene Gemeinschaften durch Klimawandel von neuen Krankheiten bedroht

Indigenen Gemeinschaften drohen durch den Klimawandel neue Gefahren: Unter den Ureinwohnern oder ihren Tieren könnten Krankheiten ausbrechen, die bislang unbekannt sind oder als überwunden gelten wie der oft tödlich verlaufende Milzbrand in Westsibirien, warnt die GfbV.

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Rohstoffimport aus Russland: Welche Rolle spielen Umwelt- und Bürgerrechtsstandards?
Protest vor der RWE-Aktionärsversammlung am 20. April 2016. Der Energiekonzern trägt dazu bei, dass durch den Kohleabbau in Russland traditionelles Land der Indigenen zerstört wird. Foto: © Archiv

Rohstoffimport aus Russland: Welche Rolle spielen Umwelt- und Bürgerrechtsstandards?

In den letzten zehn Jahren hat Russland seine Steinkohleexporte verdreifacht. Darunter leidet unter anderem das indigene Volk der Schoren.

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Einladung zur Mahnwache: Aktionärsversammlung von RWE (20.04.)
„Unsere Wälder werden auf barbarische Weise zerstört, Flüsse verschmutzt, die Luft vergiftet, unsere Dörfer verschwinden von der Landkarte, die Ureinwohner werden aus ihren Dörfern verjagt“ klagen die Bewohner des Steinkohlereviers. Foto: © Martin Ehrensvärd via Flickr

Einladung zur Mahnwache: Aktionärsversammlung von RWE (20.04.)

Mit einer Mahnwache parallel zur Aktionärsversammlung von RWE wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Mittwoch (20.04.16, ab 8 Uhr) auf die Verantwortung des Energiekonzerns für die Situation in den Steinkohlefördergebieten in Russland aufmerksam machen.

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Memorandum: Steinkohle aus dem Kuzbass für Deutschland
„Unsere Wälder werden auf barbarische Weise zerstört, Flüsse verschmutzt, die Luft vergiftet, unsere Dörfer verschwinden von der Landkarte, die Ureinwohner werden aus ihren Dörfern verjagt“ klagen die Bewohner des Steinkohlereviers. Foto: © Martin Ehrensvärd via Flickr

Memorandum: Steinkohle aus dem Kuzbass für Deutschland

Indigene Völker in Russland leiden massiv unter den negativen Auswirkungen der Steinkohleförderung: Verschmutzte Flüsse, verseuchte Fische und Vertreibung sind die Folgen des Steinkohleabbaus.

# Reporte/Memoranden

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