Ich bin tief betroffen vom Schicksal der Zivilbevölkerung in Darfur, die auch vier Jahre nach dem Beginn des Mordens noch immer schutzlos Überfällen, Vergewaltigungen und anderen schweren Menschenr…
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UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat am 30.Januar die Verzögerung der Stationierung von UN-Friedenstruppen in Darfur scharf kritisiert. „Keine Zeit darf mehr verloren werden. Die Menschen in Darfur haben schon zu lange warten müssen“, erklärte Ban Ki-moon. „Das ist einfach inakzeptabel“. Bei einem Zusammentreffen am Rande der Jahrestagung der Afrikanischen Union hatte zuvor der Sudan nochmals seine Ablehnung einer Stationierung von UN-Blauhelmen in Darfur bekräftigt.
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Sudans Präsident Bashir mobilisiert in der arabischen Welt Unterstützung für seinen Vernichtungskrieg in Darfur. Mal sind es die Demokratien Westeuropa, mal ist es Israel, was von Bashir verdächtigt wird, der arabischen Welt in Darfur den Krieg zu erklären. Doch es gibt keinen Kampf der Kulturen um Darfur. Eine kleine in Khartum regierende Machtelite versucht mit dem Vernichtungskrieg im Westen des Sudan ihren Einfluss im Land auszubauen. Und die arabische Welt schweigt zu dem Genozid.
Doch inzwischen werden auch in der arabischen Welt die Rufe lauter, nicht länger wegzuschauen. Arabische Intellektuelle appellieren in dem nachstehenden Aufruf an ihre Landsleute, Bashirs zynisches Spiel nicht länger zu decken. Denn in Darfur sterben Muslime unter den Kugeln von Muslimen!
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From:
Martin Walser and Prof. Ernst Tugendhat for the Advisory Council of the Society for Threatened Peoples,
Tilman Zülch, General Secretary of the Society for Threatened Peoples
Dear ministers and senators,
„Blind on no eye“ is the motto of the international human rights organisation the Society for Threatened Peoples (GfbV). We dedicate our work to threatened religious and ethnic minorities, and so also to the
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Absender: Martin Walser und Prof. Ernst Tugendhat für den Beirat der Gesellschaft für bedrohte Völker, Tilman Zülch, Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker
Sehr geehrte Frau Ministerin, sehr geehrte Herren Minister und Senatoren,
„Auf keinem Auge blind“, ist die Leitlinie der internationalen Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Wir widmen unsere Arbeit bedrohten religiösen und ethnischen Minderheiten, daher auch den vor Abschiebung bedrohten langjährig Geduldeten in Deutschland. Wir bitten Sie: Verschließen Sie Ihre Augen nicht vor ihrem Schicksal!
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„Wortspende“ zur Menschenrechtskampagne „Rettet Darfur“ der GfbV
Die Nachrichten der jüngsten Zeit aus der westsudanesischen Provinz Darfur malen ein Bild des Grauens und Schreckens. Viele tausend Menschen sind den Massakern der Reitermilizen, die mit Unterstützung der Regierung die Bevölkerung terrorisieren, bereits zum Opfer gefallen. Ohne Zahl sind die Vergewaltigungen, Verstümmelungen und Vertreibungen. Hunderttausende befinden sich auf der Flucht in den benachbarten Tschad. Verbrannte Dörfer, geplünderte Häuser zeichnen eine Spur der Verwüstung in dem gequälten Land.
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„We have no excuse not to act to stop this genocide. Inaction is complicity.“ Archbishop Emeritos Desmond M. Tutu
„Es gibt keine Entschuldigung dafür, wenn wir nicht handeln, um diesen Völkermord zu stoppen. Untätigkeit ist Komplizenschaft.“
Desmond M. Tutu, Erzbischof, Emeritus, Friedensnobelpreisträger
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Die Situation in Darfur macht mir besonders große Sorgen. Zahlreiche Menschen wurden ermordet und viele andere leiden zunehmend an Hunger, darunter Tausende Kinder.
Angesichts dieser dramatischen Situation antworte ich gern auf den Appell der „Gesellschaft für Bedrohte Völker“ und schließe mich den zahlreichen Unterstützern an, die aktiv werden, damit dieser Völkermord
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„Der Sudan ist heute das Weltzentrum für menschlichen Schmerz und Leid. Die so genannte zivilisierte Welt hat das lange Zeit gewusst und lieber weggesehen. Jetzt gibt es keine Entschuldigung mehr f…
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