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Rubrik: Hintergrund

Bedürfnisse der Indigenen werden ignoriert

Ein neuer Waldkodex soll die Waldnutzung in Russland gesetzlich neu regeln. Kernpunkt dieses umfangreichen Gesetzespaketes ist die Privatisierung von Waldflächen. Bislang war der Staat alleiniger Besitzer des Waldes. Nun soll er sich aus der Verwaltung herausziehen, damit die Gesetze des Marktes möglichst gewinnbringend wirken können. Dies ist im Zusammenhang mit der Privatisierung von Grund und Boden, Wohneigentum etc. zu sehen, ein Prozess, der in Russland seit mehreren Jahren vorangetrieben wird. Zu befürchten ist bei all diesen Projekten, dass die sehr kleine Gruppe der Investoren gegenüber den übrigen russischen Bürgern und insbesondere den Angehörigen der „Kleinen Völker des Nordens, Sibiriens und des Ostens der Russischen Föderation“ bevorzugt wird. Die Indigenen der Russischen Förderation befürchten, dass ihnen durch den neuen Kodex der Zugang zum Wald und damit zu ihrer Lebensgrundlage entzogen wird.

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Hoher Preis für Öl und Gas

Russland ist der größte Erdöl- und Erdgasproduzent der Welt. Mit einem Fördervolumen von nahezu 500 Mio. Tonnen allein im ersten Halbjahr 2005 (Russian Information Agency/RIA, 30. Juni 2005) führt es die Reihe der Erdölproduzenten an. Etwa 200 bis 230 Mio. Tonnen davon werden exportiert, bald schon sollen es

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Victor-Gollancz Award

Since 2000, the Society for threatened Peoples honors with the Victor-Gollancz Prize individuals or organizations who denounce crimes against humanity and who speak up for the victims as well as associations of people with a common destiny who had to tope with severe human rights violations. Victor Gollancz (1893-1967), a Polish-Jewish publisher, author, and humanist, was born in London. For 30 years, he stood up

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Die Situation der Roma, Aschkali und „Ägyter im Kosovo“

In Südost-Europa leben zehn Millionen Roma, vielfach verelendet, verachtet oder sogar verfolgt. Für amerikanische Journalisten sind sie die „Schwarzen“ Europas. Seit dreißig Jahren hat die GfbV dort Roma-Gemeinschaften unterstützt. So hatte unsere verstorbene Roma-Koordinatorin Katrin Reemtsma eine Reihe von GfbV-Länderreporten publiziert und Projekte für Roma vermittelt.

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Zwölf Argumente für eine Beibehaltung des EU-Waffenembargos gegen China

Göttingen1.) Deutschlands Partner in Amerika und Ostasien warten auf ein klares Votum der Bundesregierung gegen eine Aufhebung des EU-Waffenembargos gegen die Volksrepublik China. Das US-Verteidigu…

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Wirtschaftsboom in China bringt keinen demokratischen Wandel

Wenn Bundeskanzler Schröder nach China reist, werden Wirtschaftsverträge in Milliardenhöhe unterzeichnet. Die deutsche Exportwirtschaft boomt, der Hamburger Hafen bricht immer neue Rekorde. Doch der Boom weckt nicht nur Begeisterung.

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Alter Kultur droht Untergang

Für die Tibeter stehen die Uhren auf fünf vor zwölf: Ihre Jahrtausende alte buddhistische Kultur droht unterzugehen, da chinesische Siedler ihrem Land immer stärker ihre eigene Prägung geben. Jede Woche lassen sich mehrere tausend von ihnen in Tibet nieder. Angelockt von Versprechungen der chinesischen Regierung, siedeln sich die ungebetenen „Zuzügler“ vor allem in den Städten an. Dort beherrschen die 7,5 Millionen Chinesen inzwischen Handel, Dienstleistungen und Verwaltung. Auch Heinrich Harrers Lhasa, die alte Hauptstadt Tibets, verliert mehr und mehr ihren Charakter: Traditionelle tibetische Stadtviertel müssen „sozialistischem“ Städtebau weichen. Schnellrestaurants, Internetcafés und Bordelle entstehen, breite Straßen und moderne Wohnblocks erleichtern den chinesischen Sicherheitskräften die Kontrolle der Bevölkerung. Schon

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Interview mit Romeo Hakari, Generalsekretär der Bet-Nahrain Democratic Party

GfbV: Interview mit Romeo Hakari, Generalsekretär der Bet-Nahrain Democratic Party, Abgeordneter im kurdischen Nationalparlament, 21. Juni 2005
GfbV: Wie Sie wissen, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker im Herbst 2004 eine Kampagne für die assyrisch-chaldäischen Christen im Irak begonnen. Wir hatten damals aus dem Irak Informationen darüber erhalten, dass christliche Kirchen durch Bombenexplosionen zerstört wurden, dass gezielt Christen als Angehörige einer nicht-islamischen Religion und als Angehörige einer Nation angegriffen, schikaniert und getötet wurden. In den letzten Monaten haben wir weniger dieser

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ALLGEMEINE ERKLÄRUNG DER MENSCHENRECHTE

Vom 10.12.1948PräambelDa die Anerkennung der allen Mitgliedern der menschlichen Familie innewohnenden Würde und ihrer gleichen und unveräußerlichen Rechte die Grundlage der Freiheit, der Gerechtigk…

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