Ramil Belyayev, Imam der finnisch-tatarischen Muslime, gedenkt den muslimischen Tataren, die im Zweiten Weltkrieg für Finnland gefallen sind. Foto: Dr. Marat Gibatdinov
Finnische Tataren: Muslime des hohen Nordens
Die kleine tatarische Gemeinschaft in Finnland, die 850 Mitglieder zählt, kämpft ums Überleben.
Einsame Landschaften in Gora: Vor allem junge Goranen verlassen die Region, weil sie dort keine Perspektiven für sich sehen. Foto: Flickr/transition_girl
Goranen in Dragash/Kosovo: Die junge Generation zieht weiter
Die junge Generation der Goranen, der slawischsprachigen Muslime im Kosovo, sieht keine Perspektive in ihrer Heimatregion.
Zivilcourage im Zweiten Weltkrieg: Damit Rifka in Sarajevo ungehindert spazieren gehen kann, griff ihre Freundin, die Muslima Zeneiba, in die Trickkiste. Sie legte ihren Schleier über Rifkas Arm, damit niemand mehr den Judenstern sehen konnte. Foto: Archiv der Jüdischen Gemeinde in Sarajevo
„Liebe deinen Nachbarn wie dich selbst“
Eli Tauber über die wunderbare Freundschaft zwischen der Jüdin Rifka und der Muslima Zeneiba im Zweiten Weltkrieg.
2001 nahmen US-Militärs im Zuge ihres Einmarsches in Afghanistan 22 Uiguren fest, die vor politischer Verfolgung im Nachbarland China nach Afghanistan geflüchtet waren. Die Uiguren wurden nach Guantánamo gebracht. Schnell stellte sich heraus, dass sie keine Terroristen waren. Dennoch dauerte es viele Jahre, bis sie das Lager verlassen konnten. In China drohte und droht ihnen die Todesstrafe. Kein größeres Land traute sich aus Angst vor dem Druck der chinesischen Regierung, sie aufzunehmen. Die letzten drei von ihnen wurden zum Jahreswechsel 2013/2014 von der Slowakei aufgenommen. Die anderen Uiguren waren zuvor in Länder wie Albanien und Palau gebracht worden. Ulrich Delius, GfbV-Asienreferent, erklärt, warum es so lange gedauert hat, bis alle Uiguren Guantánamo verlassen konnten, obwohl schon kurz nach ihrer Festnahme vor zwölf Jahren feststand, dass sie alle unschuldig waren.
(Das Interview mit GfbV-Asienreferent Ulrich Delius können Sie sich auch direkt bei Soundcloud anhören.)
Dankesrede von Benki Piyãko zum Erhalt des Weimarer Menschenrechtspreises
Der Ashaninka-Indianer Benki Piyãko wurde am 10.12.2013, dem Tag der Menschenrechte, für seinen beispielhaften gewaltlosen Kampf für den Erhalt des Regenwaldes im brasilianischen Amazonasgebiet mit dem Menschenrechtspreis der Stadt Weimar ausgezeichnet.
Dr. Eliane Fernandes Ferreira, Brasilien-Koordinatorin der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und langjährige Kooperationspartnerin von Benki Piyãko, übersetzt ins Deutsche. Die Gesellschaft für bedrohte Völker hatte Benki für den Preis vorgeschlagen.
Somaliland – Ein kleines Land kämpft um internationale Anerkennung
Anarchie und Bürgerkrieg: Lokale Clans und radikal islamistische Kräfte kämpfen seit dem Sturz von Diktator Siad Barre 1991 um die Vorherrschaft in Somalia – einem zerrütteten Land am Horn von Afrika im Osten des Kontinents.
Aus bedrohte völker_pogrom 276, 2/2013Barfuß über die Wiese streifen, im Gras liegen und das Quellwasser murmeln hören, die Wolken am Himmel ziehen sehen, weite Wälder und rauschende Flüsse – viele…
Aus bedrohte völker_pogrom 276, 2/2013Angela Merkel nimmt tschetschenische Flüchtlinge auf, sie erhalten Land und Geld! Dieses Gerücht kursiert seit Anfang des Jahres 2013 in der Kaukasusrepublik u…
Sápmi vor weiterer wirtschaftlicher Ausbeutung schützen!
In Schweden siegen Wirtschaftsinteressen immer mehr über den Naturschutz. Leidtragende sind die Samen, denn ihr Land Sápmi birgt einen Großteil der Rohstoffe, die jetzt gefördert werden sollen. Viele Samen und andere Einwohner des rohstoffreichen schwedischen Nordens wehren sich gegen die Zerstörung ihrer Heimat. Bitte helfen Sie ihnen und beteiligen Sie sich an unserer Briefaktion für die Rechte der samischen Ureinwohner.